Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich entschlossen habe meine Gedanken schriftlich festzuhalten. Meine Gedanken die uns betreffen – uns Frauen.

Es ist mir aufgefallen, dass wir Verhaltensmuster aus dem muslimischen Kulturkreis übernommen haben – ohne es explizit zu bemerken.

Ich habe erst jetzt so richtig zur Kenntnis genommen, dass die Ausübung eines Berufes für Burka-Trägerinnen, für Frauen mit wallenden Gewändern und Kopftuch/Hijab oder Tschador nicht zur Debatte steht.

Wir akzeptieren – ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, dass diese Frauen selbstverständlich keinem Beruf nachgehen.

Wir akzeptieren, dass Familien mit solchen Konstellationen (eine Frau und mindestens 2 Kinder) nur einen Ernährer (Rest Sozialhilfe) haben. Wenn – ja wenn der Ernährer die Sprache lernt und arbeiten geht – ist ja nicht selbstverständlich (weiß ich aus unmittelbarer Nachbarschaft aus erster Hand).

Wenn nicht, haben wir ja Gott sei Dank – unser gutes Sozialsystem, dass uns mehr Migranten und Flüchtlinge beschert – als anderen Ländern (Portugal, Spanien, Kroatien, Polen etc.).

Junge Frauen mit Kopftuch ohne wallende Gewänder arbeiten sehr wohl – ich kenne z.B. eine junge türkische Dame die mit Kopftuch und weißen Jeans ganz souverän Arzthelferin ist .

Familien westlicher Kultur haben in dieser Konstellation meistens 2 Ernährer - denn fast alle Frauen werden nach der gesetzlichen Karenzzeit wieder berufstätig – auch wenn es diesen Frauen nicht immer leicht fällt und leicht gemacht wird wieder in das Berufsleben einzusteigen.

Solche westliche Familien versuchen dann aus eigener Kraft und mit ihrer Hände Arbeit ein Auskommen zu finden – im Gegensatz zu den Migranten aus Afghanistan, Tschetschenien etc. – immer mehr Kinder – nur 1 Ernährer – wenn – ja wenn überhaupt ein Ernährer.

Selbstverständlich aber ist die Diskussion über die schrittweise Angleichung des Pensionsalters von Frauen an das der Männer in Österreich. Selbstverständlich ist es, dass Frau aus Österreich, Deutschland und dem Rest der EU eine Berufsaufbildung macht. Selbstverständlich muss Frau in Europa auch arbeiten um eine Pension zu erhalten.

Frau – Frau aus Afghanistan, Tschetschenien etc. – was ist mit diesen Frauen – diese Frauen machen selbstverständlich keine Berufsausbildung – und was mit Frauen/Mädchen geschieht, die diese europäische, westliche, selbstverständliche (Berufs)Ausbildung machen wollen - das haben wir leider auch erfahren müssen.

Da werden Diskussionen geführt, dass manche Frauen dieses Gefängnis aus Stoff freiwillig tragen wollen – aber es wird keine Diskussion darüber geführt, ob diese Frauen auch ein erfülltes Berufsleben haben wollen oder auch ihren Beitrag zum Erhalt ihrer Familie leisten sollten.

Zum Thema Bekleidung – auch eine Bankangestellte kann z.B. nicht unbedingt im superknappen Mini oder in Hotpants ihren Beruf ausüben.

Auf den Punkt gebracht – weil sie ihre Religion ausüben und ihrer Kultur hier Rechnung tragen – dürfen/wollen viele Frauen nicht arbeiten gehen.

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