Nachdem nun gegen den Craftbeershopbesitzer, aus dessen Lokal gemäß nicht-rechtskräftigem erstinstanzlichen Urteil, Ermittlungen wegen Falschaussage eingeleitet wurden, stellt sich wieder die Frage, wer jetzt diese Botschaften tatsächlich geschickt hat.

In diesem Zusammenhang lege ich ein Gutachten vor, das dem in den USA gebräuchlichen Profiling entspricht: aus Sprache und sonstigen Details versucht man, Täter oder Tätergruppe abzuschätzen.

Laut meiner Schätzung ist der Sender der Botschaften, die Maurer erhielt, eher ca. 20 Jahre alt als 40 (wie der Lokalbesitzer), und er ist eher kein Unternehmer, sondern eher Schüler, Student, Lehrling oder Angestellter.

Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass ein Unternehmer, wie der Lokalbesitzer eine Sprache verwendet, die er normalerweise nicht verwendet, zu welchen Zwecken auch immer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Profiling

P.S.: Sigrid Maurers Twitter-Auftritt läuft unter dem Motto "Tendenziell erbarmungslos". Soll das eine Umschreibung sein für "voreilig verurteilend" ?

Ich möchte in diesem zusammenhang noch auf zwei Blogs von mir hinweisen, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe:

https://www.fischundfleisch.com/dieter-knoflach/eva-glawischnig-normalhure-oder-polithure-oder-nicht-hure-37663

https://www.fischundfleisch.com/dieter-knoflach/hexenverbrennung-inquisition-und-religionenkrieg-46142

Die Schlange ( der Autor bzw. die Autorin der Botschaft an Maurer verwendete Formulierungen, so ähnlich wie "Willst Du meinen Penis essen, als wäre er eine Schlange ?" )

Das Schlange-Essen-Thema kommt oft auf, wenn man von der Bibel-Episode mit Adam, Eva und der Schlange spricht, wobei die gleichsam freudianische Interpretation die ist, dass die Schlange eine Penissymbol ist.

Für die Interpretation der Bibel bzw. der Genesis kann das sehr wichtig sein, ob am Anfang Eva stand, die Adam verführte, oder ob am Anfang die Schlange, also der männliche Sexualtrieb stand, der Eva verführte, bzw. bedrängte.

Die Optik, dass der Autor der Botschaft an Maurer sich offensichtlich mit feministischen Bibelinterpretationen beschäftigt hat, würde der These krass widersprechen, dass er es sexistisch meinte.

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Dieter Knoflach

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Charlotte

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