Wiener Iran-Botschaft in Terrorplan in Belgien verwickelt

Im Jahr 1989 ermordete ein iranisches Terrorkommando in Wien-Landstrasse (praktisch direkt vor meiner früheren Wohnadresse) einige Kurdenpolitiker, darunter Ghassemlou.

Die Attentäter wurden dann vermutlich auf Weisung eines Ministers (oder mehrerer) per Polizei zum Flughafen begleitet, von wo aus sie bequem in den Iran zurückfliegen konnten.

Und heute beginnt der Prozess gegen einige Iraner, die einen Terroranschlag geplant hatten bei einer Konferenz, an der auch Vertreter der iranischen Volksmoddschaheddin (z.B. Maryam Rajavi), Bekannte des US-Republikaners Rudy Giuliani und der frühere französische Aussenminister und Medecine-sans-frontiere-Sprecher Kouchner teilnahmen.

Mitangeklagt ist ein Angehöriger der iranischen Botschaft in Wien.

Die österreichische Neutralität, d.h. sich aus allem raushalten und alle Augen zudrücken, mag dazu geführt haben, dass Österreicher in alle Richtungen Geschäfte machen können, auch mit verbrecherischen Regime, auch mit terror-sponsernden Regimen, allerdings darf es bezweifelt werden, ob eine solche Haltung sehr moralisch ist.

https://www.diepresse.com/5886520/das-iranische-terrorshykomplott-das-von-wien-ausging

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