„Financial Times“ - Verbündete des Casinokapitalismus – kritisiert Schäuble

„Germany should keep ist hands off the ECB. Schäuble’s campaign is wrong in principle and unwise in practice“ …..so beginnt ein wuchtiger Leitartikel, in dem die inzwischen den Japanern gehörige britische „Financial Times“ gestern Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble angriff.

Seine Kritik an der Politik des billigen Geldes sei eine unzulässige und unkluge Einmischung in die Autonomie der Europäischen Zentralbank.

Die FT schreibt über den „fehlgeleiteten“ Schäuble:

„In recent years, misguidedly, the German finance ministry has already criticised th ECB’s „outright monetary transactions“ facility to stabalise the eurozone sovereign debt markets, and ist programm of bying financial assets outright thtough „quantitative easing“ (=Geldpresse).

Wie wir jedoch erkennen können, hat die expansive Geldpolitik Draghis bisher zu nichts geführt, außer dass die Sparer infolge seiner Nullzins/Negativzinspolitik sukzessive enteignet werden.

In der internationalen Ausgabe des Handelsblattes schlägt dessen Chefredakteur zurück . Der Amerikaner Kevin O´Brien verteidigt Schäubles Mahnungen und wirft den britischen Journalisten Parteinahme zugunsten des Finanzdistrikts vor. Denn eines ist sicher: In der Londoner City wohnen nicht die großen Sparer, sondern die auf großen Fuß lebenden Prasser, die "Big Spender". Das billige Geld, das Schäuble fürchtet, ist ihr Lebenselixier. Damit können sie ihrem Casinokapitalismus frönen, der die Märkte immer wieder in Unruhe versetzt.

exFT

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