Seit ein paar Wochen habe ich jeden Tag, mehr oder weniger starke, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Ich dachte, es läge daran, daß wir seit anderthalb Monaten Pflichtüberstunden machen, und ich außerdem seit ein paar Wochen in der Nacharbeit im Einsatz bin.

In der Nacharbeit werden dringende Fahrzeuge überarbeitet, bei denen entweder einiges am Band versäumt, oder, aus Dringlichkeitsgründen, aufgeschoben wurde.

Da ich normalerweise nicht in diesem Bereich arbeite, sah ich die Ursache für meine Schmerzen in den ungewohnten Bewegungen, und darin, daß in der Nacharbeit eher Turbo-Modus angesagt ist.

Bis ich vorhin dies las:

"Erstens führen die Masken bei längerem Tragen zu einer milden Hyperkapnie, einem leicht erhöhten Kohlendioxidgehalt im Blut, was eine respiratorischen Azidose (Übersäuerung des Blutes) zur Folge hat."

Eine Suche führte darauf zu dem hier:

"Bei der respiratorischen Azidose kommt es aufgrund einer veränderten Atemtätigkeit (Respiration) zu einer Übersäuerung. Prinzipiell wird über die Lunge zu wenig Kohlenstoffdioxid (CO2) abgeatmet ..."

und zu dem hier:

"Jedoch wird eine erhebliche Belastung des Körpers durch die erhöhte Säurebildung vermutet, wodurch die Entstehung verschiedenster Krankheiten am Bewegungsapparat, wie Gelenkentzündungen (Arthritis), Osteoporose (Abbau von Knochensubstanz) oder Muskelverspannungen, begünstigt werden kann."

.

Jetzt halte ich es für möglich, daß meine Gelenk- und Muskelschmerzen teilweise auch darauf zurückzuführen sind, daß wir, seit Beginn der 2.Welle, in der Arbeit fast durchgängig Maske tragen (vom Frühjahr bis dahin wurde das Maskentragen eigentlich eher nachlässig gehandhabt).

Sicher kann ich mir hierüber nicht sein, aber ich kann prophylaktisch den Empfehlungen folgen:

"In den meisten Fällen wird bei Verdacht auf Übersäuerung des Körpers eine Ernährungsumstellung empfohlen. Hierbei sollen vermehrt basenbildende Nahrungsmittel, wie Obst und Gemüse, auf dem Speiseplan stehen. Zudem wirken sich wahrscheinlich ausreichend Bewegung und Stressreduktion positiv auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers aus."

Natürlich ist mir bewußt, daß dies Teil jeder gesunden Ernährung sein sollte, aber ich werde vielleicht versuchen, noch etwas mehr in die Richtung umzustellen, solange wir noch Maske tragen müssen.

.

Ich schreibe dies, weil vielleicht auch andere ähnliche Beschwerden haben, und nicht, weil ich vom Maskentragen abraten will.

Der auslösende Artikel macht den üblichen Fehler der Masken-Gegner, und betrachtet nur das Maskentragen im Selbstschutz-System.

Die Wirkung des Maskentragens im Rahmen der AHA-Regeln gegen Corona erfolgt jedoch im Fremschutz-System, welches im Artikel ja ebenfalls erwähnt wird:

"Sie werden in der medizinischen Praxis zur Prophylaxe einer bakteriellen Infektion von Eingriffsgebieten (etwa eines OP-Situs oder einer Kathetereinführungsstelle) genutzt."

Die "Eingriffsgebiete" welche wir in Coronazeiten durch das Maskentragen vor Infektion schützen, sind die möglichen "kritischen Verläufe", welche jedem unserer Mitbürger blühen könnten, und somit der gesamten Gesellschaft.

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Maila

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rigoletta

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Sepp Adam

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