Exponentiell: Expo-Infektion, Expo-Corona-Zahlen, Expo-Angst-Demokratie

Expo-Infektion = 1 Infizierter steckt 2 weitere an,

die 2 wiederum selber, JE 2 weitere (4),

die 4 wiederum selber JE 2 weitere (8),

die 8 wiederum selber JE 2 weitere (16),

etc., etc.

Es müssen nicht immer 2 sein, aber es können auch mehr als 2 sein, und so kann das Ganze ohne Isolation der Infizierten ganz schnell bei 20.000 sein.

Expo-Corona-Zahlen = 1 Test ist positiv, und hat 4 Direktkontakte,

davon sind wiederum 2 positiv, und haben ebenfalls JE 4 Direktkontakte,

davon sind JE 2 positiv, und haben ....,

etc., etc.

Test + Nachverfolgen führen dazu, daß die Zahl der identifizierten Infektionen ebenfalls exponentiell wachsen, wobei sie jedoch das reale, exponentielle Infektionswachstum mit ca. einer Woche Verzögerung anzeigen.

Wenn die Zahl der identifizierten Neuinfektionen mal für 1-2 Wochen annähernd gleich bleibt, blidet sie vermutlich erst das tatsächliche Infektionsgeschehen ab.

Wenn sich die Zahl der kritischen Fälle in diesem Zeitraum ebenfalls auf einen einigermaßen konstanten Wert einpendelt, kann man abschätzen, ob die Zahl der Intensivbetten reicht.

Sollte das so sein, wären keine zusätzlichen Corona-Beschränkungen nötig.

Natürlich würde dann auch ein variabler Anteil dieser kritischen Fälle sterben, und daraus resultiert dann die:

Expo-Angst-Demokratie = 1 kritischer Fall stirbt auf qualvolle Art, an, oder mit, Corona,

und hat 2 Verwandte, welche das sehr schwer nehmen, und daher nach einem Schuldigen suchen.

Wegen der Isolation konnten sie nicht dabei sein, und sind daher dem Krankenhaus böse, und verdächtigen es der Fehlbehandlung.

Der Staat ist für das Gesundheitssystem zuständig, daher auch für das Krankenhaus, und daher wird ihm auch die Schuld gegeben.

Diese Erzählung geben die 2 an JE 2 weiter, welche sie wiederum an JE 2 weitergeben, etc., etc.

Durch das Internet, bzw. die sozialen Netzwerke, ist der Exponential-Faktor bei diesem Geschehen um einiges höher, und außerdem wird ab einem gewissen Verbreitungsgrad auch ein Journalist darauf aufmerksam, wodurch erst eins, und letztendlich alle Medien dasselbe verbreiten.

Wenn bei diesem Vorgang noch ein Flüsterpost-Effekt dazukommt, kann es sein, daß aus einem subjektiven Trauerfall das Ende der Menschheit entsteht.

Nimmt man dieses Geschehen, und multipliziert es mit der Anzahl der Toten, so hat man den Grund warum die Politik immer weitere Beschränkungen, und schärfere Lockdowns verhängt, statt über vernünftige Grenzen zu sprechen:

Angst vor Schuldgefühlen, oder Schuldzuweisungen.

Das "Wunder von Madrid", in Kombination mit der Umorientierung des Fischer-Verlags ("was sich als Öffnung hin zur diversen Realität der Gesellschaft lesen lässt", läßt sich auch als opportunistische Entscheidung zur Vermeidung von Boycott-Aufruf-Verlusten, und opportunistische Anbiederung an die potentiellen Boycott-Initiatoren deuten) , lassen mich vermuten, daß der Effekt solcher Verschärfungen inzwischen seine Grenzen erreicht.

Wenn Menschen in Quarantäne verbannt werden, weil sie zufällig Kontaktperson eines Infizierten waren, wollen sie diese Erfahrung vermutlich ihren Nächsten ersparen, und schummeln vielleicht bei den eigenen Kontaktangaben gegenüber den Gesundheitsämtern.

Dies läuft, je nach Mentalität, mal früher, oder auch mal später an, aber es wird sich, ohne absehbares Ende dieser Zustände, überall verbreiten.

Deswegen sind auch Ideen von einem Stop der Ausbreitung total illusorisch, und man sollte endlich anfangen, über die Toten zu reden.

.

p.S.:

Warum ich dies schreibe:

Wieviele Menschen haben sich eigentlich bisher im Baumarkt infiziert?

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Persephone

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rigoletta

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