Warum nicht gleich "wirtschaftlich verfolgte"?

Zeigt die Hirnwäsche durch Linguisten tatsächlich schon Wirkung?

Worauf ich hinauswill:

Es wird von Flüchtlingen geredet, um dann, scheinbar beruhigend, zuzugeben, daß die meisten Wirtschaftsflüchtlinge sind.

Tacheles:

Es geht um Migration, Auswanderung auf der Suche nach einem besseren Leben.

Dieses Recht steht jedem Menschen zu.

Er hört, es gibt irgendwo Arbeit, reist dahin, arbeitet, richtet sich eine Wohnung ein, holt eventuell die Familie nach, und baut sich ein Leben auf.

Wenn es dort aber doch keine Arbeit gibt, kehrt er entweder zurück, oder sucht weiter.

Soweit die Theorie der Universalität der Menschenrechte.

Wie sieht die Praxis der derzeitigen Migrationsbewegung aus?

Er hört von fernen Ländern, ob nun von Arbeitsangeboten, besserem Leben, oder was sonst noch für Gerüchte kursieren, und macht sich auf den Weg.

Da die legale Einreise aufgrund der Bedingungen, die diese Länder stellen, oder auch aufgrund der aufwändigen Bürokratie, nicht möglich ist, versucht er es auf illegalen Wegen, über Schlepper, oder sonstwie.

Die illegalen Wege weisen Gefahren auf, welche auch tödlich wirken können.

Wenn er es geschafft hat, befindet er sich in einem Land, daß keinen Menschen sterben läßt, auch wenn er sich seinen Lebensunterhalt nicht allein verdienen kann.

Da dieses Land aber nicht alle Armen dieser Welt auf diese Art versorgen kann, muß es auch verhindern, daß alle Armen dieser Welt einreisen.

Es müßte also diesen, illegal eingereisten, Migranten ausweisen.

Um dies zu verhindern, beansprucht er, oder seine Unterstützer, Flüchtlingsstatus, ob nun über das Asylrecht, oder europäisches, oder internationales Menschenrecht.

Dieser Status ermöglicht es ihm, entgegen jedem Selbstschutz des jeweiligen Landes, legal in diesem Land zu bleiben, und auch dieselben legalen Ansprüche zu stellen, wie jeder andere Bürger dieses Landes.

Um diesen Status zu erlangen, muß eine Flucht vor irgendeiner Art Verfolgung nachgewiesen werden, oder zumindest irgendeine Art von Opferklassifizierung.

Die Gefahren der, freiwillig angetretenen, illegalen Reise erleichtern diese Art von Fluchtstatus-Begründung.

Die Konzentration der öffentlichen Berichterstattung auf diese Aspekte des Migrationsthemas in Verbindung mit der, von Linguisten, vorgegebenen Wortwahl soll letztendlich diese Art des Flüchtlingsstatus-Erwerbs auch unter der breiten Bevölkerung akzeptabel machen.

Denn die soll sich nicht mehr, durch demokratische Wahl, gegen die endgültige Legalisierung der "wirtschaftlich flüchtenden" sperren.

Geht diese Taktik auf, oder können wir "bösen Rechten" dies noch verhindern?

Der Kontrast zwischen realistischem Denken, und der Realität im Alltag einerseits, und dieser öffentlichen Berichterstattung andererseits, wird in der breiten Bevölkerung sehr wohl wahrgenommen, und führt leider zu einem irrationalen Haß auf die Flüchtlinge.

Irrational insofern, daß die Flüchtlinge nur, mit Hilfe von Unterstützern, ein System ausnützen, daß ihnen freiwillig gibt.

Ist dieser Haß nun auf die "bösen Rechten" zurückzuführen, oder eher auf die belehrenden Aspekte der öffentlichen Berichterstattung?

Würde sich dieser Haß legen, wenn wir "bösen Rechten" uns geschlagen geben, und unsere Bedenken verdrängen?

Bedenken wie:

Auch wenn manche Fachkräftemangel beklagen, gibt es gleichzeitig Massenentlassungen, ob nun direkt, oder staatlich gestützt, in den vorzeitigen Ruhestand.

Der Arbeitsmarkt wächst nicht nach Bedarf an Arbeitsstellen, sondern nach wirtschaftlichem Bedarf, und ist daher begrenzt.

Die Digitalisierung verspricht in diesem Bereich für die nahe Zukunft sogar weitere Begrenzung.

Der Sozialstaat, der bei fehlender Arbeitsgelegenheit das Überleben garantiert, wird durch aktive Arbeit finanziert, und ist daher ebenfalls begrenzt.

Wie soll also das Land, in dem wir gerne leben, es überstehen, wenn alle Grenzen global geöffnet werden?

Das Land braucht Grenzen, ebenso wie das System, und ich hoffe, daß unzensierte Diskussionen auch die Irrationalität wieder in faire Debatten umwandeln.

*

p.S.: Ich bestreite nicht, daß es Ungerechtigkeiten gibt, und auch sonst einige Dinge, die man ändern müßte.

Statt diese Dinge anzupacken, werden aber momentan deren Konsequenzen mir aufgebürdet, und dagegen wehre ich mich.

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