Was ist:

Manche wollen, daß die Linken linker werden.

Andere wollen eher konservativere Ausrichtungen.

Und andere wiederum wollen nicht mehr Blau wählen müssen.

Ja, die gibt es auch.

*

Was sein könnte:

Diese, sehr verschiedenen, Menschen könnten zivilisiert miteinander diskutieren.

So wie alle es als zivilisiert ansehen, daß man bei solchen Begegnungen nicht nach Geschlecht, Alter, Aussehen, Herkunft, oder Bildung ausgrenzt, könnte man auch, über die Grenzen von extremen politischen Gegensätzen hinweg, diskutieren.

*

Getrieben werden sie erst einmal von einer Unzufriedenheit mit den momentanen Zuständen.

*

In der Diskussion könnte diese Unzufriedenheit ein Ventil finden.

"Altmodische Höflichkeit" und der Verzicht auf persönliche Angriffe zugunsten einer rein inhaltlichen Auseinandersetzung wäre hierbei sehr hilfreich.

*

Diese Unzufriedenheit speist sich wiederum aus realen Erfahrungen, oder theoretischer Auseinandersetzung mit politischen Themen.

*

Das Zusammenkommen von Praxis und Theorie könnte sehr fruchtbar sein.

*

Es kommen dabei unterschiedliche Überzeugungen zustande. ob nun

der Glaube an rechte VT´s, oder linke VT´s, oder auch einfach ein fester Glaube an die eigene Ideologie.(VT=Verschwörungstheorie)

*

Durch ein Herunterbrechen der Themen auf "Binsenweisheiten", jenseits aller Verschwörungstheorien und Ideologien, könnte man vielleicht eher gemeinsame Standpunkte entdecken.

*

Und unter all diesen Menschen, gibt es welche, die sich mit Politik besser auskennen.

Und vermutlich sehr viel mehr, die sich mit Politik kaum auskennen,und auch nicht unbedingt auskennen wollen.

Seien wir ehrlich:

Wem gefällt Bürokratie?

Wer liest gern politische, oder juristische Texte?

Wer verbringt gerne seine Tage damit, sich Gedanken über die

Ursachen aller möglichen Probleme zu machen?

Ich jedenfalls lese lieber einen guten Roman, und sollte eigentlich mehr schlafen.

*

Die Erfahreneren könnten den weniger Erfahrenen die Dinge leicht verständlich erklären. Diese Tätigkeit an sich könnte neue Erkenntnisse bieten, und die "Lehrlinge" könnten ebenfalls neue Blickwinkel beisteuern.

*

Und dann gibt es noch die Verantwortung:

Wer traut es sich zu, die Verantwortung für 80Mio. Deutsche

Staatsbürger zu tragen, und daneben auch die gesamte Weltbevölkerung, und auch den Planeten selbst zu berücksichtigen?

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, Jahr um Jahr?

Wie oben gesagt:

Die Mehrheit der Menschen hat weder Zeit, noch Geduld, um sich so mit der Politik auseinanderzusetzen, wie es nötig wäre, um sich theoriedemokratisch einzubringen.

*

Wenn es gelingt, die Menschen in dieser Bewegung, über alle Gegensätze hinweg, so zusammenzuhalten, daß jeder sich mit einem kleinen Teil einbringen kann(Polis?), könnte sie der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken, oder vielleicht sogar noch einiges mehr.

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Margaretha G

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