Whataboutsimus einmal umgekehrt

Wie nicht anders zu erwarten kommentieren die strammen Rechten die Wahl von Dr. Pamela Rendi-Wagner, MSc, zur neuen SPÖ-Vorsitzenden mit Arroganz, Häme und Fake-news.

Den "Whataboutsimus", die klassische Reaktion, die die extrem Rechten nahzu reflexartig zeigen, wenn man auf die Verbrechen der Nazis zu sprechen kommt, kann man auch einmal umgekehrt einsetzen.

Nun aber zu den Fakten, die unsere sogenannte Bundesregierung betreffen (daher: "Whataboutismus umgekehrt): Wir haben einen Vizekanzler, der von einem Fettnäpfchen ins andere hüpft - siehe sein "Bericht" über den Christkindlmarkt am Viktor-Adler-Markt. Wir haben eine Gesundheitsministerin, die gegen den Nichtraucherschutz auftritt. Wir haben eine Sozialministerin, die meint, man kann von € 150.- im Monat leben. Wir haben einen Innenminister, der unser Land vor dem Rest der Welt lächerlich und unglaubwürdig macht und am liebsten Hoppa-Reiter spielt.

Wir haben einen Bundeskanzler, dem das Wohlergehen seiner Wählerinnen und Wähler völlig wurscht ist, weil er zuallererst einmal die Wünsche seiner Wahlkampfsponsoren erfüllen muss. (Außerdem bleibt er noch immer die Erklärung schuldig, wofür die 7 Millionen, die er im Wahlkampf gesetzwidrig ausgegeben hat, eigentlich verwendet wurden. Da wird der eine oder andere Verdacht schon erlaubt sein.) Die 60-Stunden-Woche ist das beste Beispiel dafür. Außerdem fühlt er sich für alle Unsinnigkeiten, die sein Koalitionspartner so treibt, nicht im mindesten verantwortlich.

Das sind nachweisbare Fakten und diese Aufzählung könnte man noch lange fortsetzen.

Darüber sollte man vielleicht mal nachdenken...

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