angeregt durch den Blog von Robert Cvrkal möchte ich in diesem Beitrag noch einige Ergänzungen und Gedanken festhalten. Es ist wirklich sehr interessant, warum gerade jetzt die EU kritische Studien freigibt. Kurz zur Geschichte dieses Gifts, das den Bauern vieles versprochen hat, aber davon nichts halten konnte – ganz im Gegenteil. Es ist zu einem der bedeutendsten Gifte in unserer Natur und Nahrungskette geworden.

Monsanto hat dieses Gift schon vor 40 Jahren unter dem Namen "Round up" patentieren lassen. Es ist ein zuverlässiges Pflanzengift, das ALLES vernichtet – bis auf die Pflanzen, die über Genmanipulation resistent dagegen sind! Somit haben wir nicht nur ein Alles-vernichtendes-Pflanzengift, sondern auch ein genmanipuliertes Nahrungsmittel.

Schlimmer kann es nicht mehr kommen!

Jegliche Versuche, die amerikanischen Gerichte von der Gefährlichkeit zu überzeugen, scheiterten jahrzehntelang. Es gibt sogar die Geschichte des kleinen Farmer, dessen Pflanzen durch den Nachbaracker mit den genmanipulierten Pflanzen vermischt wurden. Er verklagte Monsanto deswegen. Das Gericht entschied für Monsanto, die eine Gegenklage eingebracht hatten, da der Bauer ungesetzlicher Weise patentierte Pflanzen von Monsanto ungenehmigt angebaut habe. Es kostete ihn Million, die er nicht bezahlen konnte.

Somit hatte Monsanto erreicht, dass kein kleiner Farmer gegen sie klagt. Auch alle Untersuchungen wurden abgeschmettert oder verheimlicht. Jedes mal kam das amerikanische Gericht zum Urteil, dass Glyphosat/RoundUp ungefährlich für den Menschen ist.

Superweed

Durch die jahrelange Nutzung dieses Gifts, hat sich in der Natur ein besonderes "Kraut" entwickelt, das im allgemeinen "SUPERWEED" genannt wird und mit keinem Pflanzenvernichtungsmittel, auch nicht mit Round Up, bezwungen werden kann. Die großen Felder überwucherten die Ernte und diese war verloren. Seit Jahren wuchert auf den brachliegenden Feldern das Superweed und alle Farmer sind ratlos und pleite.

Auch immer mehr Länder weigern sich Round Up bzw. die Monsanto Gensaat in die Felder auszubringen. Mexikanische Bauern, die durch eine "humanitäre Saatspende" von Monsanto am verhungern "gerettet" werden sollten, verbrannten medienwirksam diese Gensaat! Sie würden lieber verhungern als diese Giftsaat und Glyphosat zu benutzen, war die gemeinsame Aussage!

Auch die vielen Selbstmorde der indischen Bauern hängen mit der Gensaat und Glyphosat zusammen. Sie durften keine eigene Saat mehr ziehen und mussten bei Monsanto einkaufen. Die Kosten überstiegen den Ertrag und aus Scham nahmen sich viele das Leben!

Monsanto hatte nun mehr Probleme als zuvor, auch wenn der amerikanische Staat und die Gerichte immer noch hinter ihnen standen. Es geht um viele Milliarden, die Börse und die Anleger, die im Lobbyismus einen besonderen Status besitzen. Wenn sich zeigt, dass ein Umsatzrückgang bevorsteht, muss verkauft werden! Aus diesem Grund wurde die gesamte Firma an "Bayer" verkauft, die sich nun mit der Gefährlichkeit, dem Superweed und der Weigerung der Länder Glyphosat einzukaufen, beschäftigen muss. Anscheinend wird derzeit ein neues Gift entwickelt, da plötzlich Gegenstimmen in den USA zu Glyphosat laut werden.

Oh Wunder!

Plötzlich geschieht das Wunder! Ein amerikanisches Gericht, kommt plötzlich zur Überzeugung, das Monsanto, jetzt Eigentum der Bayer AG, nun doch gesundheitsschädlich ist und spricht einem ehemaligen Hausmeister (in den USA) plötzlich 298 Millionen US-Dollar vom Agrarkonzern zu, da sein Krebs von Glyphosat ausgelöst wurde.

Belgien hat die individuelle Nutzung von Glyphosat verboten, ... in Dänemark hat die dänische Umweltbehörde erklärt, dass Glyphosat krebserregend ist, ... Frankreich hat den privaten Verkauf verboten und will Glyphosat in Zukunft unabhängig vom Votum der Europäischen Union verbieten, ... in Italien hat das italienische Gesundheitsministerium bestimmte Einschränkungen für Glyphosat ausgesprochen, ... Malta hat den Prozess eingeleitet, um ein nationales Verbot durchzusetzen, ... die Niederlande haben den nichtkommerziellen Einsatz von Glyphosat verboten ... in der Schweiz haben die Supermarktketten Migros und Coop Produkte auf Glyphosatbasis wegen der Gesundheitsrisiken aus dem Sortiment genommen. Link

Aber trotzdem hat die EU 2017 die Genehmigung für Glyphosat um 5 Jahre verlängert!

Altes und neues Gift

Durch den langen Arm der USA in Europa müssen nun auch laut EuGH die kritischen Studien veröffentlicht werden, die bisher unter Verschluß waren. Das "Alte Gift" muss nun eleminiert werden, damit das "Neue Gift" von den USA ohne Konkurrenz auf den Markt gebracht werden kann! Ein alter Schachzug in der Industrie.

FCKW, der Vorreiter

Diese Vorgehensweise erinnert stark an die "FCKW-Story" vor vielen Jahren. Plötzlich gab es das Ozonloch und sofort wurde FCKW als Schädiger ausgemacht und umgehend verboten. Nachdem die Patente von "Dupont" für FCKW damals ausgelaufen waren, haben sie schon lange davor begonnen, ein anderes Gas zu entwickeln, das sie natürlich nach dem Verbot auf den Markt brachten! Kurz danach sprach auch niemand mehr von einem Ozonloch!

So werden die Lemminge immer weiter verarscht und glauben auch noch alles, was sie über die Medien erzählt bekommen.

Arte-Doku, die detailiert auf diese Lügen eingeht!

Aber Hauptsache, wir verbieten Plastiktüten an der Kasse und den Diesel aus Klimaschutzgründen!

In diesem Sinne

"Bleibt's spannend!"

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