Helfen viele der Menschen die an den Grenzen tätig sind wirklich den „Flüchtlingen“ oder ist ihre Mitarbeit für den Prozess der im Moment in Gang gesetzt wurde eher kontraproduktiv? Gibt es überhaupt „diese Helfer“ die sich zum Ziel gesetzt haben wirklich vollkommen uneigennützig zu helfen? Sehr oft bezweifle ich ob diese Hilfe die den Flüchtigen an den Grenzen angeboten wird, wirklich für diese Menschen eine Hilfe ist!

Wer hatte ein Interesse die Flüchtlinge Mitte März mit einem Flugblatt durch einen Fluß zu hetzen? Alle Medien berichten von einer Gruppe deutscher Aktivisten. In anderen Medien ist detailreicher von linken Aktivisten und vermehrt von Hilfsorganisationen die Rede! Besonders Interessant ist dann wieder die Meldung, dass viele Medien auf der anderen Seite des Flussufers schon auf die Menschenmenge gewartet hat (was in anderen Printmedien wieder verneint wurde).

An diesem Tag wurden nicht nur die Flüchtigen die die Grenze Gesetzwidrig überschritten hatten festgesetzt, sondern auch 20 Aktivisten und 50 Journalisten kurzzeitig verhaftet. Natürlich durfte für diese Aktion ein klassischer Aktivistenname wie: „March of Hope“ nicht fehlen damit man suggeriert, dass die Flüchtlinge anscheinend keine Hoffnung mehr haben. Sie wären ja auch in Idomeni in Sicherheit, aber da ist es anscheinend noch viel schlimmer als in einem Kriegsgebiet wo Bomben alles zerfetzen? Nur in Deutschland ist es komischerweise besonders sicher! Warum wohl?

Es berichten auch viele Medien, dass die Flüchtigen mit Familie gewarnt wurden den Fluss nicht zu überqueren. Aber wer seine kleinen Kinder an den Grenzzaun schickt damit die Pfefferspray in die Augen bekommen um Medienwirksam sein Unrecht durchzusetzen der macht auch vor einem Fluss der seine Kinder gefährdet nicht halt.

Da frage ich mich als Hausverstand: Wer hetzt die Menschen permanent auf? Wer ist wirklich dafür verantwortlich, dass sie an die Mazedonische Grenze kommen und versuchen den Grenzzaun zu überrennen oder schicken ihre kleinen Kinder vor zu den Grenzposten? Wer ist dafür verantwortlich solch einen Unfrieden zu stiften?

Sind es „die Aktivisten“ die sich mit solchen Aktionen selbst bestätigen wollen und damit versuchen öffentlich wirksam die Gesetze zu untergraben?

Hat ja bekanntlich bei der Votivkirchenbesetzung in Wien Dezember 2012 schon nicht sehr gut funktioniert. Hier wurden die Asylanten von deutschen Aktivisten „betreut“ die Kirche zu besetzen und damit den Staat unter Druck zu setzen. Nur haben diese „Besetzer“ meist gar nicht gewusst um was es eigentlich geht. Dann folgte bekanntermassen ein Hungerstreik ... usw. bis zur Räumung der Kirche. Es wurden teilweise Fristen für Verfahren versäumt, da die Flüchtigen von Aktivisten angehalten wurden in der Kirche zu bleiben. Tja, letztendlich mussten sie schmerzvoll erfahren, das diese Aktivisten sie auch nur benutzt hatten.

In diesem Zusammenhang fand ich es besonders interessant, dass sich ein (1) Österreicher (Christ) ebenso zum (Gegen-)Streik einfach nur in die Kirche gesetzt hatte, der von der Kirchenleitung mit Androhung von Polizeigewalt, die Kirche umgehend verlassen musste. Beim hinausgehen wurde er durch die Aktivisten vor der Kirche, als Nazi und Rassist beschimpft. Nur mit Polizeischutz konnte er die Kirche sicher verlassen.

Wer hatte hier ein Interesse?

Ich denke, dass es sich um ein und die selbe Linke Aktivistenideologie handelt, die Menschen benutzt um ihre Sichtweisen zu untermauern, Gesetze zu unterwandern und um diverse wirtschaftliche Interessenten bewusst zu unterstützen. Hier darf auch nicht vergessen werden, welch ein finanzieller Glücksfall mit den Flüchtlingen auf die „Hilfs“organisationen zugekommen ist. Sie müssen zuerst das meiste aus der eigenen Tasche begleichen aber dann, wenn der Staat beginnt die Rechnungen zu bezahlen, war es aufgrund der Vielzahl an freiwilligen Helfern doch ein schöner Reingewinn. (Natürlich werden mich jetzt viele für diesen Satz kreuzigen, doch wer die Summen kennt die bezahlt werden, erkennt auch die Gewinnmaximierung.)

Nicht zu vergessen das politische Kalkül und Spiel mit Menschen. Hier wird nicht nur mit den Flüchtigen gespielt, sondern auch mit den ehrlichen Helfern und dem gesamten Volk!

Merkel schreit - „Alle rein!“ - Faymann auch!

Strache sagt - „Nein danke, Grenzen zu!“ - Faymann 2 Monate später auch!

Alles was geschieht, entspringt einem lange „geplanten Plan“ dessen Ergebnis heute schon feststeht aber wir alle noch nichts davon erahnen können.

Ich muss natürlich sagen, dass ich nie an einer derartigen Grenze war oder an eine solche fahren werde. Ich kann mich auch nur über die Medien und das Internet möglichst objektiv informieren. Mir stehen also, wie 99% der Menschen hier auf der Erde, nur die gleichen begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung um zu recherchieren. Es ist immer nur die Frage des Blickwinkels und der Flut von verschiedenen Informationen gepaart mit dem eigenständig-, unbeeinflussten-, kombinatorischen Denken eines Hausverstands.

Natürlich glaube ich niemals unreflektiert Berichte die ich irgendwo lese, denn wie schon Siddhartha in Hermann Hesse´s Geschichte sagt: „Ich kann lesen, ich kann schreiben, ich kann warten und ich kann denken!“

Anmerkung: Mir stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage, warum den Flüchtenden immer die persönliche Eigenverantwortung abgesprochen wird? Es war ihre Entscheidung, die sie selbst und persönlich getroffen haben ihren Wohnort, der kein Kriegsgebiet ist, zu verlassen! Sie haben dies selbst für sich entschieden!

„Nicht steht mir zu, über eines andern Leben zu urteilen! Für mich allein muß ich urteilen, muß ich wählen, muß ich ablehnen.“

- Hermann Hesse, Siddhartha

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Grummelbart

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Claudia56

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Spinnchen

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