Seit einiger Zeit lese ich immer wieder von "FRAMING" in Verbindung mit den Medien. Vor allem was die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland betrifft. Doch hinter diesem Begriff steckt einiges an Sprengstoff, weshalb er den Lemmingen nicht über diese Medien in seiner wirklichen Bedeutung zugänglich gemacht wird!

"Framing (englisch) bzw. Einrahmen (umgangsspr. Schubladendenken) beschreibt in der Medienwirkungsforschung den Prozess einer Einbettung von (politischen) Ereignissen und Themen in Deutungsraster." So erklärt Wiki kurz diesen Begriff.

Framing bedeutet demnach eine ganz gezielte, immer wiederkehrende Benutzung von bestimmten Wörtern und sprachlichen Bildern, um bei Zuschauern und Hörern eine ganz bestimmte Denk- und Sichtweise zu bestimmten politischen Ereignissen zu kreieren, so zu sagen eine „Einrahmung“ vorzunehmen.

Dass die Staatsmedien dieses Framing schon lange betreiben, sollte dem kritischen Menschen bereits schon lange bewusst sein. Jeder Medienkonzern kocht sein Süppchen nach den Vorgaben von "oben". Oder er kopiert von den Nachrichtenagenturen einfach den "geframten" Text ohne den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es wird alles kritiklos übernommen! Doch nun sollen die Konzerne alle nach einen Framing geschult werden, damit es aus politischer Sicht keinerlei Widersprüche mehr gibt - "Propagandaministerium 2.0" - Mediengleichschaltung

Was würde dies für uns in Zukunft bedeuten?

Framing bedeutet den Prozess der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens. Ziel ist es, die so genannte "Zerrissenheit" (Links/Rechts) im Pluralismus in Staat und Gesellschaft aufzuheben.

Mit der Gleichschaltung der Medien durch Framing strebt man an, alle Bereiche von Politik, Gesellschaft und Kultur gemäß den Vorstellungen einiger, zu reorganisieren. Dies hat oftmals die Eingliederung bestehender Organisationen in bestimmte Verbände zur Folge. Entweder erfolgt diese Gleichschaltung auf Anweisung oder in vorauseilendem Gehorsam (sogenannte Selbstgleichschaltung, z. B. Deutscher Hochschulverband, Deutscher Richterbund etc).

Ich habe diesen Fettdruck Text geringfügig geändert um ihn an unsere Zeit anzupassen! Aber im Vergleich ist der Originaltext sehr Interessant :)!

In letzter Zeit gibt es Studien zu Framing von der ARD ausgehend. Die ARD hat offenbar eine Studie in Auftrag gegeben, die eine feste Sprachregelung für Führungskräfte vorgeben soll, um damit ein erwünschtes Bild der ARD in der Öffentlichkeit zu befördern. Eigentlicher Stein des Anstoßes dabei soll allerdings die Vorgabe eines „moralischen Framings“ sein. Schreibt Sputnik in einem Beitrag.

Viele werden sagen:

"Logisch gibts schon lange!", "Eh nix Neues!", "Machen Sie schon seit Jahren!" ... Aber noch nie nach einer wörtlichen VORGABE!

Natürlich werden die Medienvertreter nicht müde um genau das Gegenteil zu erklären ... aber die Zukunft wird mir wie immer Recht geben!

„Worte und Begriffe, sie bedeuten Macht. Und wer seine Sprache durchsetzt, der bestimmt den politischen Diskurs. Worte geben einen Rahmen vor. Sie helfen Wirklichkeit zu deuten oder umzudeuten. Das ist Framing.“ (ARD)

In diesem Sinne

"Bleibt´s Spannend!"

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Nachtrag - Netzfund:

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein Akzeptanzproblem. Das will die ARD beheben – allerdings nicht durch ein besseres Programm, sondern durch eine Verfeinerung der Manipulationstechniken. Dazu wurde das »Berkeley International Framing Institute« beauftragt, die dazu ein Strategiepapier mit dem schönen Titel »Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD« entwickelt hat. Dahinter steckt die Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling, deren Forschungsschwerpunkte laut Wikipedia die Untersuchung der Propaganda im Nationalsozialismus sowie der Einfluß von Geld und Macht auf die Medienberichterstattung sind Dadurch scheint sie geradezu prädestiniert für diese Aufgabe.

Wieviel dieses Strategiepapier gekostet hat, geht aus den Meldungen leider nicht hervor. Ich meine aber, daß dieses Geld besser in einen guten und wirklich objektiven Journalismus investiert wäre.

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