Arik Brauer: Er war ein großer Künstler, Realist, Jude – und ein Feindbild vieler Linker!

Der österreichische Universalkünstler Arik Brauer ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

Arik Brauer war ein Träumer, ein Künstler, ein Poet, ein Sänger und trotzdem ein Realist mit einem gesunden Hausverstand.

So meinte Brauer, jüdischen Glaubens, realitätsbewusst: Muslimische Einwanderer seien schuld daran, dass die FPÖ zur Massenpartei werden konnte... Und: Als Jude fürchte er die Araber mehr als die Burschenschafter.

Wie recht er damit hatte! Und was ist daraufhin passiert? Er wurde zum Feindbild vieler Linker, die meinten, er habe einen Hass auf Muslime. Wie ich mich für so manche Mitbürger schäme! Menschen, oft Bobos, die die Probleme der Juden mit den Muslimen missachten und in jeder Kritik Rassismus wittern! Wie verlogen und scheinheilig – und auch gefährlich diese Menschen sind!

Monica Boirar/wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Arik_Brauer#/media/Datei:Arik-Brauer-Kuenstler-Copyright-Foto-Monica-Boirar-aka-Monica-Beurer.jpg

Zu Brauer, einem außergewöhnlichen Mann:

Er gehörte zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und war Mitbegründer des Austropop.

Der österreichische Universalkünstler Arik Brauer ist am Sonntagabend im Alter von 92 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben. Dies teilte seine Familie der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Der jüdische Künstler war Maler, Grafiker, Bühnenbildner und Sänger.

Mit der Erfahrung von Antisemitismus, Verfolgung und Mord während der NS-Herrschaft aufgewachsen, sei Brauer zum „kritischen Citoyen“ geworden und habe seine Stimme für Freiheit, Demokratie und Solidarität“ erhoben.

Brauer überlebte die Nazi-Zeit in bitterer Armut in Wien und ging ohne jede Verdrossenheit aus dem Schrecken hervor. Der Grundstein seines Stils waren laut eigenen Aussagen die Begegnungen mit eigentümlichen Charakteren in seiner Kindheit: der einbeinige Alkoholiker im Keller seines Wohnhauses und der Mann, der als Attraktion Frösche schluckte und lebendig wieder hervorbrachte.

Gemeinsam mit seinen Freunden Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Friedensreich Hundertwasser, Rudolf Hausner und Wolfgang Hutter begründete er die „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“. Die Strömung, die dem Surrealismus nahesteht, wurde kommerziell erfolgreich. In Kunstkreisen blieb sie oft belächelt.

Die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs überlebte Brauer versteckt im Garten eines Verwandten. Sein Vater starb in der Gaskammer. Nach dem Krieg ging er sofort an die Akademie der Bildenden Künste. Schuhe besaß er zu dem Zeitpunkt keine, nur ein Paar selbstgebastelter Sandalen aus Holz. Später kehrte er als Professor an die Akademie zurück.

Doch vor dem Durchbruch als Maler wurde Brauer als Sänger berühmt. In den siebziger Jahren galt er als einer der Väter des Austropop. Mit seinen kritischen Protestliedern im Wiener Dialekt wie „Sie hab'n a Haus baut“ und „Sein Köpferl im Sand“ wurde er in allen deutschsprachigen Popsendern gespielt. Das Singen sei für ihn aber nur Nebenprodukt gewesen. Seine Berufung war die Malerei.

Mehr als 2000 Bilder schuf Brauer, der sich als Feminist bezeichnete. Es sei jedes Mal aufs Neue ein Ringen gewesen, ein gutes Bild zu malen, sagte er vor seinem neunzigsten Geburtstag. Exzesse ließ er zeitlebens aus. „Ich bin in so einem Rauschzustand, das ich mich nicht belästigen will mit zusätzlichen Drogen.“ Das Alter habe ihn, der abwechselnd in Wien und einem israelischen Künstlerdorf lebte, frei gemacht. „Was ich machen wollte, habe ich ungefähr schon gemacht. Ich bin ein glücklicher Mensch.“

quelle:frankfurter allgemeine

Man kann sagen, mit Arik Brauer ist ein großer Österreicher, ein einfacher Mensch, und doch ein großer Künstler von uns gegangen. Einer, der die Dinge beim Namen nannte. Mir tun die Juden in Zeiten wie diesen mehr als leid. Zuerst wurden sie von Nazis gejagt und grausam ermordet und jetzt sind sie vor radikalen Muslimen nicht mehr sicher und denken daran, Europa zu verlassen. Die Schuld, die wir neuerlich auf uns laden, ist groß! Und dann werden Menschen wie Brauer, die auf den Judenhass seitens der Muslime aufmerksam machen, verhöhnt und verspottet! Es ist unverzeihlich!

Brauer hinterläßt uns viele seiner Kunstwerke und ein schönes Gefühl, das uns zeigt, was ein einzelner Menschen leisten kann..

"Ich bin ein glücklicher Mensch“, das waren seine Worte. Und das freut mich für ihn!

RIP Arik Brauer!

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