Heimat – Zugehörigkeit – Bräuche – Kultur – Einzigartigkeit – Gefühl – Verbundenheit.

All das bedeutet erschreckend vielen Menschen nichts mehr. Heimat? Alles egal. Heute ist man überall Zuhause, ein Weltenbürger, das Land der Geburt bedeutet nichts mehr. Doch das sagen meistens die, die nicht wissen, was sie dem Land, in dem sie geboren sind oder in das sie einst eingewandert sind, zu verdanken haben. Ein Sozialsystem. Sicherheit. Wohlstand. Soziale Kontakte. Und Freiheit. FREIHEIT.

Heimat, dieses Gefühl zu empfinden, ist für viele etwas Schlechtes geworden. Die Heimat der Einheimischen wird oft kritisiert, aber viel zu wenig die der Fremden. Sie dürfen ihre Heimat weiter in ihren Herzen tragen. Aber ich sage euch was: Auch ich trage meine Heimat in meinem Herzen, halb Österreicher, halb Deutscher, ich bin mit beiden Ländern tief verwurzelt und stolz darauf. Darf ich das überhaupt noch sagen?

Ich habe für meine Filme und Berichte die ganze Welt bereist. Überall auf dieser Erde gibt es Völker, gibt es Menschen, denen der Begriff "HEIMAT" vieles bedeutet. Heimat ist für sie "ankommen", zu Hause zu sein, unter sich sein. Die eigene Kultur zu leben, vertraute Lieder zu singen, Speisen aus der Kindheit zu essen – und sich auch positiv abzugrenzen gegenüber anderen. Dann empfinden sie natürlichen Stolz und Ehre.

Nicht so die "Multikultis", meistens kommen diese Menschen aus Europa oder Amerika. Von der eigenen Kultur völlig entwurzelt, hassen sie oft ihre eigene Heimat und ihre Mitbürger. Immer wieder höre ich das und sehe und lese es selbst. Erschreckend! Diese Menschen wissen nicht zu schätzen, was sie haben – das ist das Problem!

Sie wollen lieber mit allen anderen Völkern auf dieser Erde zusammen tanzen und singen. Das jene das mitunter gar nicht wollen, checken sie nicht. Wollen sie doch ein einheitliches Menschenbild, dass alle so sind und so denken wie sie selbst. HEIMAT, bedeutet ihnen nichts, weil sie vergessen haben, dass es ihre Heimat ist, die ihnen alles gibt.

Traurig, wenn Menschen so entwurzelt sind.

Selbst der Dalai Lama sagt, "Menschen sollten bei ihrer Kultur, bei ihrer Religion, bei ihrer Zugehörigkeit bleiben, und nicht versuchen Tibeter, oder ein Indianer zu werden."

Nichts ist schöner auf dieser Welt, als die verschiedenen Kulturen. Menschen, für die Heimat noch etwas bedeutet. Die festhalten an der Erde ihres Landes, genannt Heimat.

Kein Volk sollte auf die Lockrufe der Multikultis aus Europa hören, und seine Heimat verlassen.

"Multikultis" sind die Zerstörer wahrer Kulturen. Sie fahren nach Indien, um in zwei Wochen ein Guru werden zu können, sie gehen zu den Indianern, um in ein paar Tagen ein Schamane werden zu können. Und sich dann in Europa als ein solcher zu verkaufen, und das Schlimme daran ist, sie glauben das noch? Es sind gar nicht so wenige Menschen, die bei uns so denken und so leben.

Traurig, sehr traurig.

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Michlmayr

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