Belfast, ich bin in Belfast und was sagt mir das?

IRA: Unruhen, Katholiken und Protestanten, die IRA, die Freiheit , England, die Königin, die Kelten. Belfast-Hauptstadt Nordirlands.

Ich war einige Male in Israel. Ich habe die Trennung gespürt, die Mauer gesehen zwischen Juden und den Arabern.

Menschen auf der einen, Menschen auf der anderen Seite. Ich habe die Zerrissenheit gefühlt, die Wunden gesehen, und den gegenseitigen Hass wahrgenommen.

herbert erregger herbert erregger

Auch hier in Irland lebt man mit so einem ähnlichen Konflikt.

Jetzt stehe ich an diesem Ort, und ich betrachte die Symbole der Freiheit an den Hauswänden in Belfast. Der Konflikt schlummert, aber er ist noch immer allgegenwärtig.

Als Besucher spürt man das nicht immer.

Der Nordirlandkonflikt beherrschte die nordirische Politik der Jahre 1969 bis 1998

Die Begriffe „katholisch“ und „protestantisch“ dienen in Nordirland als Unterscheidungsmerkmal zweier gesellschaftlicher Gruppen, die gegensätzliche soziale, politische, wirtschaftliche und schließlich auch religiöse Geisteshaltungen pflegen. Diese Kulturen haben sich aus dem Kontrast zwischen den alteingesessenen Iren (die arm, bäuerlich und katholisch waren) und den kolonialisierenden schottischen oder englischen Siedlern (wohlhabend, industriell, protestantisch) entwickelt.

Quelle:wikipedia.

herbert erregger herbert erregger

Religion, ist es wieder die Religion, die Menschen spaltet?

Dieser Wahnsinn von einem gerechten Gott, der sich auf beiden Seiten findet. Oder ist es die Ungerechtigkeit zwischen arm und reich, zwischen Oben und Unten, aus dem dieser gegenseitige Hass entsteht?

Oder ist es vielleicht dieser Drang nach Freiheit, der alle Irländer so beherrscht?

Diese schöne grüne Insel, mit seinen Mythen, mit seinen Geschichten, mit seinen Königreichen und Legenden. Das Land und das Meer beherrscht hier auch die Gedanken der Menschen.

So gehe ich durch die Straßen von Belfast. Nordirland das mit England vor dem Brexit steht, beherrscht auch hier in Irland die Gedanken und das Leben der Menschen.

herbert erregger herbert erregger

Niemand will die IRA, den Hass, und die Grenzen zurück haben in diesem Land.

Zu allgegenwärtig sind hier die Toten aus dieser Zeit. Die Jugend brennt für die EU und für die Freiheit, das spürt man hier.

Viele der Iren, denen ich hier begegne, sind aufgeschlossen, sind freundlich, und sie freuen sich darüber, dass mir ihre grüne Insel so gefällt. Das soll auch so bleiben. Wir alle sind Menschen, nicht die Politik, und nicht der Hass, der Schmerz und die Tränen.

So sollen diese Wandmalereien aus der Zeit der IRA, Mahnungen sein. Die Mahnung nicht die Geister aus dieser Zeit durch den Brexit zu erwecken.

Nichts ist schlimmer als die Sinnlosigkeit, die Sinnlosigkeit für den Hass zu sterben, oder für einen Gott, der nicht in dieser Form existiert.

Belfast im Frieden, Irland im Frieden, die Welt will Frieden. Es liegt immer an uns Menschen, diesen Frieden zu wollen und zu leben.

herbert erregger herbert erregger

6
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

Charlotte

Charlotte bewertete diesen Eintrag 28.10.2018 11:37:49

Shardik

Shardik bewertete diesen Eintrag 03.07.2018 22:52:32

Petra vom Frankenwald

Petra vom Frankenwald bewertete diesen Eintrag 03.07.2018 19:32:22

Markus Andel

Markus Andel bewertete diesen Eintrag 03.07.2018 12:23:25

Margaretha G

Margaretha G bewertete diesen Eintrag 03.07.2018 11:38:32

Michlmayr

Michlmayr bewertete diesen Eintrag 03.07.2018 09:27:06

2 Kommentare

Mehr von Herbert Erregger