"Caliente" Ich mache mich jetzt auf die Suche nach einer verlorenen Stadt im Dschungel Kolumbiens

Trotz Krieg-Pandemie- Inflation und naiver Verblödung in Europa, sollte man nicht auf die eigenen Träume vergessen. Ich verlasse für einige Zeit Europa- und das wird mir guttun. Meine FOTO- Reportage heuer in Russland-Sibirien hat mich bereichert. Manche hier meinten sogar ich hätte doch in Sibirien bleiben sollen. Aber jetzt gehts nach Südamerika- weg von der kleinkarierten Welt Europas-von der Angst der Wohlstandsverwahrlosten, die glauben sich ihr Luxusleben nicht mehr leisten zu können. In Südamerika leben die Menschen im Heute, Manjana- Morgen ist ein anderer Tag-

In ein paar Tagen reise ich für eine Auftrags- Fotoreportage in den Dschungel Kolumbien`s .

Ich mache mich auf die Suche nach der verlorenen Stadt Tairona-

Das heisst aber für mich viele km zu Fuss durch den Regenwald, Luftfeuchtigkeit, Hitze, Moskitos, Skorpione, Schlangen, reißende Flüsse und Schlafen in der Hängematte. Die Indianer Tairona-Kogis kauen dort täglich Coca-Blätter, um überleben zu können - Das werde ich auch machen-Coca das Red Bull des Dschungels-Coca ist für diese Indios heilig. Warum sollte ich etwas ablehnen das heilig ist?

Herbert Erregger Herbert Erregger

Die verlorene Stadt von Kolumbien, auf Spanisch Ciudad Perdida, ist 1972 im Dschungel von Kolumbien entdeckt worden. Lost City liegt auf etwa 1200 Metern Höhe in der Sierra Nevada. Ein neuer Hollywood Abenteuerfilm handelt von dieser Lost City.

Diese Stadt wurde von den Tairona-Indianern gegründet und ist nicht weniger als zehnmal so groß wie Machu Picchu in Peru.

Nicht nur die mystische Atmosphäre sondern auch der Weg dorthin ist von eindrucksvoller Schönheit. Goldsucher plünderten einen Teil der Goldschätze, danach hat die kolumbianische Regierung eingegriffen und diese Region gesperrt. Ohne Genehmigung kommt man da nicht hin. Es ist das Gebiet der Tairona Indianer. Ich war zweimal in Macchu Piccu in Peru. Nur diese verlorene Stadt in Kolumbien ist noch unzugänglicher. Kein Hubschrauber könnte dich da retten kommen. Es ist unmöglich in diesem undurchdringlichen Dschungel irgendwo landen zu können. Man kann sich nur zu Fuss durch diesen Regenwald schlagen bis man irgendwo wieder aus dieser sogenannten grünen Hölle herauskommt. Natürlich sind solche Geheimnisvollen Orte ein Reiz, ein Abenteuer.

herbert erregger herbert erregger

Und sicher werden mich auch diesmal wieder einige Menschen für verrückt erklären? Aber so eine Reise ist nicht sinnlos für mich. Sie bereichert mein Leben, wie schon viele meiner Reisen davor. Kolumbien ist farbenfroh, Kolumbien das ist Musik, Tanz, Lebensfreude pur. Aber Kolumbien ist auch Kokain, Schmuggler, Drogenhändler und Banditen, es könnte auch gefährlich werden , aber so ist das Leben. Es ist Süd Amerika. Doch ich lasse mich darauf ein, weil ich Südamerika liebe. Ich war schon oft in Latein-Amerika und jedes Abenteuer hat meine Seele unendlich bereichert. Übrigens, jedes Abenteuer beginnt mit dem ersten Schritt. So ist das—-

Der Dschungel in Kolumbien ist für manche die Hölle

Ich aber werde aus dieser Hölle berichten.

Und das ist gut so-das Leben könnte immer tödlich enden—

Wichtig ist aber, dass man wirklich gelebt hat.

ps: macht etwas aus Eurem Leben---

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