Außer der Welt der Weißen und Schwarzen ,der Demokraten und Republikaner gibt es noch ein anderes Amerika.

Ein Amerika das heute gloryfiziert wird.

Auch derzeitige amerikanische Präsidenten holen oft noch den alten Pioniergeist der Weißen Gründergenerationen hervor- und gloryfizieren diese Zeiten.

Doch das weiße Amerika stammt aus Europa, das schwarze aus Afrika.

Das wahre Amerika, das ist die Welt der Naturvölker, der eigentlichen,rechtmäßigen Bewohner dieses großen Landes.

herbert erregger herbert erregger

Diese Rechtmäßigen Bewohner Amerikas- die Indianer hatte man fast ausgerottet. Dafür war damals den sogenannten Pionieren jedes Mittel recht. Verträge mit den Indianern waren oft nicht einmal das Papier wert. Man steckte sie in Reservate, gab ihnen Land, dass nichts wert war. Später nahm man ihnen auch das noch.

Heute geht es diesen Indianern oft auch noch nicht viel besser in den verschiedenen Reservaten.

Zumindest wird ein Indianer heute in der amerikanischen Gesellschaft als Mensch gesehen.

Es ist aber unübersehbar: Die Welt der Indianer, die jahrzehntelang von Armut, Sucht und Apathie bestimmt war, ist endlich in Bewegung geraten. Die Ureinwohner Amerikas wehren sich jetzt gegen Benachteiligung, sie suchen wieder nach ihren Wurzeln und pflegen die traditionellen Feste. Und doch wird ihr politisches und kulturelles Überleben alles andere als einfach. Denn die Indianer sind oft in kleine, zu kleine Gruppen zersplittert. Sie sind eine Minderheit, aber vereint sind sie nicht.

Sind Indianer Bürger zweiter Klasse?

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren so gut wie alle Indianer in die Reservationen getrieben worden. Sie hatten ihre Freiheit verloren und ihr Land dazu. Es machten sich Elend und Resignation breit. Die Situation der Indianer besserte sich nur langsam. 1924 wurden sie als amerikanische Staatsbürger anerkannt und 10 Jahre später durften sich die Stämme selbst verwalten. Bürger zweiter Klasse blieben die ersten Amerikaner aber nach wie vor.

herbert erregger herbert erregger

Die Bewohner des Indianerreservats Pine Ridge (Süd Dakota) kämpfen mit Alkoholsucht, Arbeitslosigkeit, Gewalt – aber auch mit der Suche nach ihrer Identität.

Alkohol ist auf dem Indianerreservat Pine Ridge eigentlich verboten. Trotzdem sind zwei von drei Bewohnern alkoholsüchtig. Die Folgen sind verheerend – besonders für die Jugend.

Quelle neue züricher zeitung

Indianer nennen sich nicht Indianer, sie nennen sich entweder beim Namen ihres jeweiligen Stammes, reden von sich manchmal auch ganz einfach als “Menschen” oder sie sagen, sie seien “Native Americans”, also “Eingeborene Amerikas”. Manchmal reden sie von sich auch als “First Nation” und meinen damit, dass sie die ersten (“First”) in Amerika waren, vor den weißen Siedlern.

In Washington, in Sichtweite zum Capitol wurde 2004 ein Museum der Indianer eröffnet.

Die Indianer sind Teil der amerikanischen Gesellschaft, aber dennoch anders als die meisten Amerikaner, wie sie selbst behaupten.

Heute geben sich die Nachfahren der Ureinwohner Amerikas selbstbewusster.Sie sind stolz auf ihre Kultur.

Gegenwärtig leben in den USA fast zwei Millionen Indianer. Sie gehören 550 zumeist kleinen Völkern an.

Quelle:welt der Indianer

Man sollte dieses eigentliche Amerika nicht vergessen, wenn man von diesem großen Land spricht.

Von den Weißen wurde dieses Land besiedelt und ausgebeutet. Vieles wurde leider zerstört. Die Naturvölker Amerikas haben immer vor diesem Raubbau an der Natur gewarnt.

"Man kann nicht die Natur kaufen, oder verkaufen. Man kann nicht das Glitzern des Wassers oder den Wind besitzen"

Indianer sahen ihre Welt so, und lebten auch danach.

Man sollte dieses andere Amerika sehen- und respektieren lernen.

Wer durch Amerika reist und mit der Seele schaut und fühlt, wird dieses andere Amerika, dass Land der Ureinwohner noch finden und fühlen können.

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