Die Selbstgerechtigkeit der Linken! Sahra Wagenknecht sagt, was Sache ist!

In Zeiten wie diesen gibt es nur noch Lager. Es gibt Linke und Rechte, "Corona-Maßnahmengegner", "Corona-Maßnahmenbefürworter", "Impfgegner", "Impfbefürworter" etc etc. Die Gesellschaft ist gespalten, jeder glaubt sich im Recht. Und es ist diese Selbstgerechtigkeit, die von vielen als widerlich empfunden wird. Vor allem die Linken sollten ja tolerant sein. Aber gerade hier zeigt sich eine unglaubliche Verlogenheit. Die eigenen Kinder gehen in gute Schulen, aber selten in Problemvierteln mit hohem Migrationsanteil. Nein, für die eigenen Kinder will man das ja nicht!

Die Selbstgerechten, das ist auch ein Buchtitel, geschrieben von Sahra Wagenknecht. Eine Linke, aber zumindest eine ehrliche mit Hirn! Sahra Wagenknecht war 2011 stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. Am 23. Januar 2021 hatte der Landesvorstand der Linkspartei von Nordrhein-Westfalen Wagenknecht für Platz 1 der Landesliste nominiert. Wagenknecht kandidiert damit wieder für die Bundestagswahl im September 2021. Und nun wird es spannend:

Aber mehrere Vorstandsmitglieder der Linken aus anderen Bundesländern forderten sie in Anbetracht ihres Buches Die Selbstgerechten: für Gemeinsinn und Zusammenhalt auf, von der Kandidatur abzusehen. Den parteiinternen Kritikern zufolge verunglimpfe Wagenknecht in jenem Buch Bewegungen wie Unteilbar, Black Lives Matter oder Fridays for Future als „selbstgerecht“ und agiere konträr zur eigenen Partei. Das Buch sei „eine Kriegserklärung an Hunderttausende junge Menschen, die uns wählen und sich für Klimaschutz und Antirassismus einsetzen“ In einer darauf folgenden Kampfabstimmung wurde Wagenknecht mit 61 Prozent der Stimmen zur Spitzenkandidatin der Linken Nordrhein-Westfalen bestimmt.

quelle:wikipedia

Kurz: Sahra war zu kritisch. Das will man in den eigenen Reihen nicht. Denn die Linken machen schließlich keine Fehler! Alle rein, alles wird gut, wir schaffen das!

In ihrem Buch spricht Sahra Wagenknecht vor allem über die "Lifestyle"-Linken, die Selbstgerechten von der Chancel Culture. Sahra Wagenknecht kritisiert darin, dass immer kleinere und – wie sie schreibt – "immer skurrilere Minderheiten" Beachtung finden, während soziale Ungerechtigkeiten zu wenig bekämpft würden.

Dann muss man sich auch bekennen zur Heimat und zu Dingen, die Tradition bedeuten, ohne gleich einen Maulkorb verpasst zu bekommen. Tja, Sahra, Heimat, ein Wort, das man als Deutscher oder Österreicher ja nicht mehr laut sagen darf.

"Lifestyle"-Linke, das sind Menschen, die nie existenzielle soziale Ängste kennengelernt haben, aber allen anderen das Leben erklären wollen.

jusch/pixabay https://pixabay.com/de/photos/sahra-wagenknecht-politiker-1785738/

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