Das ist die erste Frau mit Kopftuch, die im "Playboy" abgelichtet wurde – Muslime sind entsetzt. Die US-amerikanische Ausgabe des "Playboy" zeigt erstmals ein Foto einer Muslima mit Kopftuch. Mit ihrem Bild will die 22-jährige Noor Tagouri der Stigmatisierung verschleierter Muslima in der Gesellschaft entgegenwirken. "Ich versuche, so gut es geht, mich nicht um Leute zu kümmern, die sich darüber aufregen, was ich trage", sagt sie im "Playboy"-Interview.

Die Zeitschrift Eltern-Magazin in Deutschland zeigte auf ihrem Cover auch eine Mutter mit Kopftuch. Alles gut und schön, wir haben ja Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit etc – warum sollte man sich da auch groß darüber aufregen?

Wäre da nicht der eine Punkt: Noch vor den ersten Flüchtlingsbewegungen, da fanden viele, dass das Tragen des Kopftuches ein Symbol der Unterdrückung aller Frauen sei. Und jetzt soll alles anders sein? Uns werden Dinge als gut verkauft, die nicht gut sind. Frauen sollen sich nicht verstecken. Frauen sollen sich zeigen. Aber macht doch, was Ihr wollt!

Diesen beiden Zeitschriften, dem Playboy und dem Eltern-Magazin, denen ist das alles scheißegal, die wollen nur Aufmerksamkeit erregen, um die Verkaufszahlen zu steigern. Aber am anderen Ende findet eine Gehirnwäsche statt. Uns werden Dinge als gut verkauft, die nicht gut sind. Frauen sollen sich nicht verstecken. Frauen sollen sich zeigen. Die Manipulation reicht so weit, dass Muslime meinen, es sei gut, sich hinter einem Kopftuch bzw einem Schleier zu verstecken. Nein, das ist nicht gut.

Bestärkt man damit nicht auch viele männliche Muslime im Westen, weiterhin an diesem Symbol der Unterdrückung ihrer Frauen festzuhalten? Wenn das schon der verhasste westliche Playboy auf seiner Titelseite bringt, dann ist ja das Kopftuch etwas ganz Cooles, nicht war?

Das Kreuz soll aber aus Schulklassen, von Berggipfeln und auch sonst aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Aber Kopftücher, religiöse Symbole, sollen überall zu sehen sein. Im Ernst Irgendwie sind all diese Entwicklungen bei uns krank. Meine Meinung. Und das sage ich auch laut.

Man ist dagegen, dann dafür, dann wieder dagegen, dann streitet man, beschimpft sich, bewirft sich mit den übelsten Schimpfwörtern, spaltet die Gesellschaft und kommt sich oft dabei auch noch gut vor.

Ich glaube, die einzigen, die da noch lachen, das sind Allah und Mohammed, denn ihre Mission in den westlichen Ländern zeigt eine – aus ihrer Sicht – gute Entwicklung.

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