„Sie haben gesagt, es gäbe Süßigkeiten. Und dann war alles voller Blut!“, berichtet das Mädchen. Ihr Schicksal ist nur eines von weltweit mindestens 200 Millionen Frauen und Mädchen, die laut UNICEF Opfer der Genitalverstümmelung wurden.

Auch in Österreich verbreitet sich still und heimlich durch die Einwanderung aus Afrika diese primitive, brutale Tradition. Im Alter zwischen fünf und zehn Jahren wird den Mädchen die Klitoris teilweise oder ganz entfernt. Meist unter unhygienischen Bedingungen verwenden die traditionellen BeschneiderInnen, Rasierklingen oder Glasscherben.

Viele Mädchen sterben bei dieser Tortur an den Folgen von Infektionen. Überleben die Mädchen diese „Zeremonie“, führen die Entzündungen nicht selten zu lebenslanger Unfruchtbarkeit. „Die Frauen suchen die Schuld bei sich und gehen zu Magiern, um den Fluch zu brechen..“

In Österreich sind laut einer Studie des „Europäischen Instituts für Geschlechtergerechtigkeit“ (EIGE) etwa 2.000 Frauen beschnitten und derzeit um die 8.000 Frauen davon bedroht. Doch die Dunkelziffer mag wohl viel höher liegen: Seit 2001 ist die FGM in Österreich gesetzlich verboten.

Doch viele Familien umgehen dieses Verbot, in dem sie die Mädchen in den Schulferien in die Heimatländer schicken, um sie dort beschneiden zu lassen.

Doch auch in Österreich wächst die Zahl der Beschneidungen…

Quelle: Wochen - Blick

Sind wir in Österreich auch im Mittelalter angekommen?

Ist das Multikulti, die Verbrüderung mit allen Völkern und ihren blutigen Bräuchen?

Wie krank ist so etwas, und es passiert auch bei uns. Was muss in der Psyche eines kleinen Mädchens angesichts dieser Schmerzen, diesem körperlichen und seelischen Leid vor sich gehen?

Die Schmerzen vergehen vielleicht, aber die Seele dieses Kindes, die hat man mit diesem blutigen Brauch zerstört.

Was sagen jetzt diverse Menschen bei uns dazu, die sich für alles offen zeigen, die sich immer und überall für die Freiheit aller Menschen stark machen. Ist das ein Teil dieser multikulturellen Freiheit, die ihr immer von allen Menschen im Land ein fordert?

So ist es auch mit der Burka, mit dem Islam, mit der Unterdrückung der Frau. Für alles gibt es von diversen Guten eine Rechtfertigung, egal was es auch ist.

Opfer werden zu Tätern gemacht, fremdländische blutige Traditionen verleugnet, und junge Vergewaltiger aus Syrien oder sonst wo, als traumatisiert hingestellt.

Da sind irgendwie immer die Opfer bei uns selbst schuld.

Welche Schuld haben denn diese kleinen Mädchen, die da verstümmelt werden? Mich persönlich macht das nur zornig und traurig.

Das soll die Menschlichkeit sein , von der so viel gesprochen wird?

herbert erregger herbert erregger

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Die Tempeltänzerin

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Margaretha G

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