Am 29. Juli 1966 fährt Allen mit seinem Motorrad über eine Landstraße. Dann verliert sich seine Spur als Stimme einer Generation, für Jahre bleibt der singende Poet verschollen.

Jetzt feierte er am 24. Mai 2020 seinen 79. Geburtstag.

Und er brachte jetzt sein 39. Studioalbum heraus.

Sein jüngstes Meisterwerk „Rough And Rowdy Ways“ lädt zum Weinen und zum Darüber-Lachen ein. Auch weil man weiß, am Ende ist es immer er, der lacht.

Er wurde am 24. Mai 1941 als Robert Allen Zimmerman in Duluth, Minnesota) geboren, und ist ein US-amerikanischer Musiker und Lyriker. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. „Für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“wurde ihm 2016 als erstem Musiker der Nobelpreis für Literatur zuerkannt.

Er ist Sänger und spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel sowie Klavier. Nachdem er seine ersten Erfolge als Folkmusiker erzielt hatte, wandte er sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu, schöpfte aber im Laufe seiner Karriere auch aus anderen Musiktraditionen wie Country, Blues, Gospel und dem Great American Songbook.

Jetzt erschien nach "Tempest" aus dem Jahr 2012 ein neues Album Zuvor hatte sich der Mann aus Minnesota auf drei Veröffentlichungen dem Great American Songbook gewidmet, also Klassiker neu gedeutet. Auf "Rough and Rowdy Ways", dem 39. Studioalbum , finden sich nun zehn neue Songs.

Robert Allen Zimmermann- man kennt ihn eigentlich nur als

Bob Dylan.

Er hat wahrlich schon viel gesehen, doch dass ausgerechnet seine epische Ballade "Murder Most Foul" über die Ermordung von John F. Kennedy sein erster Nummer-Eins-Charterfolg werden würde, das hat wohl auch ihn überrascht. Fast siebzehn Minuten vermischt Dylan hier das Ikonische mit dem Profanen und spiegelt in der turbulenten Vergangenheit die Abgründe der Gegenwart - eine Collage der Gleichzeitigkeit, in der das Gestern ins Heute fließt - ein Zugang, der dieses Album prägt.

Forever young, oder Blowing in the Wind- Diese Songs klingen weiterhin in unseren Ohren.

Bob Dylan kann man nirgends einordnen. Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Doch er ist ein Urgestein der Musik- Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Ich habe ihn einmal life erleben dürfen. Er kam auf die Bühne, begrüsste sein Publikum nicht, spielte 3 Stunden durch, und verschwand wieder grusslos.

Das ist Bob Dylan.

Aber wir lieben ihn.

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