ISRAEL: Eine massive arabische Zuwanderung, hat noch nie etwas Gutes gebracht.

Das Pulverfass"Naher Osten" ist wieder kurz vor einer Explosion. Es gibt massive Unruhen in Ostjerusalem und im Gaza-Streifen.

Ich persönlich war oft in Israel, habe auch dort jüdische Bekannte und Freunde. Doch ich will mir nicht anmaßen über die Gewalt in Israel zu urteilen. Araber und Juden- das ist eine jahrtausende alte Feindschaft.

herbert erregger herbert erregger

Radikale Araber wünschen sich jetzt „judenfreie“ Stadtviertel

Der Konflikt, der sich gerade in Jerusalem entlädt, reicht weit zurück.

Auf den ersten Blick scheint die Lage in Jerusalem klar: Araber aus Ost-Jerusalem wehren sich gegen israelische Zwangsräumungen. Doch im Nahost-Konflikt täuscht der erste Blick fast immer.

Seit 2000 Jahren lebten Juden im Stadtteil Schimon HaTzadik. Ende des 19. Jahrhunderts, als Jerusalem zum Osmanischen Reich gehörte und die Bevölkerungsmehrheit jüdisch war, siedelten hier viele jemenitische Juden.

Als Palästina nach 1918 einen Aufschwung erlebte, setzte eine starke arabische Zuwanderung ein.

Aufgestachelt vom Hitler-Anhänger und Großmufti al-Husseini, griffen zwischen 1936 und 1939 Araber aus dem benachbarten Stadtteil Scheich Dscharrah die Juden in Schimon HaTzadik an.

Statt sie zu verteidigen, ordneten die Briten ihre Evakuierung an. Als Jordanien 1948 entgegen dem Beschluss der UN Ost-Jerusalem besetzte, wurden die letzten Juden vor die Alternative Flucht oder Tod gestellt. Ihr Eigentum wurde beschlagnahmt, der Name Schimon HaTzadik getilgt. 1967 wurde im SechstagekriegOst-Jerusalem von Israel erobert, 1980 erfolgte die verwaltungsmäßige Wiedervereinigung der Stadt.

Jerusalem ist schon in normalen Zeiten ein Pulverfass. Jetzt brennt es überall

Und so wie hierzulande mit der deutschen Einheit der von den Kommunisten enteignete Besitz zurückgegeben wurde, haben in Jerusalem enteignete Juden Anspruch auf Rückgabe ihres Eigentums.

Doch die Araber antworten darauf mit Gewalt, weil radikale Kräfte unter den Palästinensern immer noch nicht die Vorstellung akzeptieren, Juden und Araber könnten sich friedlich das Land teilen.

Das es unter den Israelis Extremisten gibt, die auch gemäßigte Araber provozieren, ist leider richtig. Aber alle Aufrufe zur Mäßigung wirken verlogen, sofern sie nicht den Kern des Problems benennen: den Wunsch radikaler Araber, die arabischen Viertel Jerusalems „judenrein“ zu erhalten.

Von Alan Posener

Quelle:welt.

herbert erregger herbert erregger

Wer als nicht Jude Israel bereist, spürt überall diese Spannungen. Gerade Jerusalem ist ein Ort mit besonders viel Geschichte. Diese Stadt wurde mehrmals zerstört-und doch wieder aufgebaut. Und in Jerusalem vereinigen sich drei Religionen auf engsten Raum-Juden-Christen Muslime-

Und eines zeigt sich dort sehr deutlich- auch für uns Europäer-

Eine massive arabische Zuwanderung hat noch nie etwas Gutes gebracht.

4
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

Tourix

Tourix bewertete diesen Eintrag 11.05.2021 20:59:13

harke

harke bewertete diesen Eintrag 11.05.2021 18:56:13

CK13

CK13 bewertete diesen Eintrag 11.05.2021 15:39:32

MartinUSH

MartinUSH bewertete diesen Eintrag 11.05.2021 11:30:30

83 Kommentare

Mehr von Herbert Erregger