Kein Internet, sondern sich nur der Natur hingeben.

GESTERN NACHT-VOLLMONDNACHT.

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Es ist kalt, es ist Nacht, es hat Minus 20 Grad, es weht ein eiskalter Wind, und die Schneeflocken brennen im Gesicht.

Eine eingeschwore Gruppe legt Schneeschuhe an, und steigt nachts auf über 2000 m hinauf auf einen Berg. Der tiefe Schnee knirscht, es brennt die Kälte im Hals. Darüber der Vollmond, überall sind Schatten, Schneegestalten, geschaffen vom Schnee und vom Wind.

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Es brennt in den Muskeln.

Da ist man nur der Natur ausgesetzt, aber man muss weitergehen. Wer stehen bleibt erfriert.

Kein Internet mehr, keine Leben, keine negativen Nachrichten, nur Eis und Schnee, und der Wind.

Das Blut rauscht in den Ohren, das Herz pocht, und der Körper sagt, du solltest umkehren.

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Aber da ist auch der innere Wille hinaufzusteigen auf diesen Berg, um ein ganz besonderes Gefühl empfinden zu können.

Nach Stunden sind wir oben, auf dem Gipfel. Es stürmt, der Wind treibt die Wolken, und der Schnee wirbelt herum.

Wir blicken in eine weiße Wand aus Schnee.

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Geschafft.

Jetzt aber zurück ins warme Leben, hier oben kann man Sterben in der Kälte, im Eis und im Schnee.

Wir haben uns aber der Natur hingegeben. Da bist nur du, und die Natur. Sonst nichts. Ein tolles Gefühl. Kein Internet, und keine negativen, dummen Nachrichten.

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CK13

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Petra vom Frankenwald

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