Damit könnte ich jetzt eine neue Blogreihe auf F+F starten. Da ich in meinem bisherigen Leben sehr viel mit Menschen zu tun hatte, fällt mir persönlich auch dazu sehr viel ein.

Mit offen Augen gesehen, manche würden jetzt sagen: mit offenen Augen, aber nicht mit offenem Herzen. Auch gut, so könnte man es auch sagen.

Tatort: Hofer Lebensmittelmarkt, irgendwo in Österreich.

Menschen kaufen ein: junge, ältere und ganz alte, aus verschiedenen Schichten der Bevölkerung. Früher gab es da größere Unterschiede, Konsum und Meindl, aber das war einmal.

Hofer-Markt.

Heute an diesen Montag 2016, kaufen viele ein, auch Ich.

Es wird aber überlegt, Preise werden verglichen, es wird gerechnet und erst dann entschieden, was man in seinen Einkaufswagen legt.

Deshalb, ist mir auch gleich ein junger Mann aufgefallen. Rasterlocken, keine Schuhe an den Füßen, Multikultibekleidung, der anscheinend wahllos verschiedene Waren in seinen Hofer Einkaufs-Wagen warf.

Nudeln, Gemüse, Kartoffeln, Fischgerichte, Hygieneartikeln usw.

Auf den Preis wurde von dem jungen Mann nicht geachtet. Der Wagen war schon fast zu klein geworden für die vielen Waren.

Manche beobachteten das schon belustigt, aber auch irritiert. Überlegten sie doch selbst sorgsam, bei jedem Artikel und bei der Stückzahl.

Ich fragte nach – wie gesagt, mit offenen Augen. Die vielen Waren, erklärte mir der junge Mann, seien für die Asylantenunterkunft im nahen Ort gedacht. Er kaufte ein, zahlen würden das alles die Caritas und die Gemeinde.

Einige Gesichter der übrigen Kunden hatte ein Erstaunen erfasst.

Asylwerber- Flüchtlinge müssen auch versorgt werden. Sicher kann man auch eine gewisse Hilfe übertreiben- sie sozusagen mit Waren-Hygieneartikeln-Lebensmitteln, Zigaretten, Handys samt Gratisguthaben- Medizinisch- und mit diversen Kursen und vielen Gratisvergünstigungen wahllos zu schütten.

Ist ein Asylstatus in Österreich zugleich ein Vier Sterne Urlaubsantrag?

Im Hofermarkt, in diesem Augenblick spürte ich irgendwie plötzlich eine gewisse Verdrossenheit der Menschen, diesen gerechten oder ungerechten Asylanten Problem gegenüber.

Ist das noch unser Land, mit einer Politik die auch auf seine eigenen Bürger schaut.?

Naja- das ist aber schon wieder Hetze, rassistisch und egoistisch und ausländerfeindlich.

„Habt ihr zu wenig zu essen liebe Leute, muss man in Österreich verhungern“, würde vielleicht jetzt ein grüner LINKER sagen.

So kann es nicht mehr weitergehen- Österreicher zuerst,“ vielleicht ein blauer RECHTER.

Tatsache ist, dass man wie der junge Mann für die Asylanten einkaufte, selbst automatisch zu rechen begann.

WIE KANN SICH DAS AUF DAUER AUSGEHEN?

Darf man jetzt dazu laut etwas sagen, sich kritisch äußern???

Mit offenen Augen gesehen- eigentlich NEIN – Gewisse würden jetzt sagen „Ja schon auch mit offenen Augen", aber IHR müsst es auch

MIT EUREN OFFENEM HERZEN SEHEN.“

Wo bleibt die Diskussion- wo bleibt der Aufschrei?

fotodpa foto dpa

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Grummelbart

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Watzlawick

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