Sind eigentlich islamisch geprägte Männer glücklicher?

Obwohl ich persönlich es nicht verstehe, aber es muss schon etwas dran sein an dem Gefühl, für einen Gott zu leben und für einen Gott zu sterben. Sein Leben nach einem Buch zu richten, sich religiösen Vorschriften zu unterwerfen- und alles andere einfach je nach Stellenwert hinten anzureihen – das hat schon was, oder?

Im Islam sind die Männer die Krone der Schöpfung (kennen wir ja zum Teil aus dem Christentum leider auch). Männer sind dazu auserkoren, den Lauf der Welt zu ordnen und zu bestimmen. Sie tragen die Verantwortung, dass diese religiösen Gesetze auch genau eingehalten werden.

Die Frauen sind dem Mann untergeordnet, sie müssen nicht nur die religiösen Regeln beachten, sondern auch die des Mannes erdulden. Sie müssen sich verschleiern, dürfen oft nur nach dem Willen des Mannes das Haus verlassen – und müssen oft viele gesunde, neue Kinder Allahs zur Welt bringen.

Islamisch geprägte Männer haben kein leichtes Leben. In dieser religiösen Verantwortung zu leben, erfordert Härte, denn der Prophet wacht darüber. Moslimische Männer dürfen auch im Verständnis des Korans mehrere Frauen besitzen, vorausgesetzt dass sie es sich es leisten können. Sie sind verpflichtet, für diese Frauen zu sorgen, und sie müssen darauf achten, dass sie aus der Sicht des Propheten ein wohlgefälliges Leben führen.

Sie müssen darauf achten, dass diese Frauen gute Frauen sind und bleiben. Der Öffentlichkeit, den anderen Männern, müssen diese Frauen verborgen bleiben, man darf nur wenig, oder oft gar nicht Teile ihrer Haut sehen. Das bleibt nur dem jeweiligen Mann vorbehalten – der ja die Verantwortung für sie trägt.

Er kann loben und bestrafen. Westliche Männer, ohne islamische Prägung, fragen sich deshalb mitunter, "sind islamisch geprägte Männer eigentlich glücklicher?"

Ist es etwas Schönes, sein Leben einem Propheten oder einem Gott zu opfern? Ist es etwas Schönes, Herr und Meister der Ehefrau zu sein, und bestimmen zu können, wie sie zu leben hat? Macht es glücklicher, wenn nur ich meine Frau wenig bekleidet sehen darf? Macht es glücklicher, jemanden die Freiheit zu nehmen – in dem Wissen, Herr und Meister dieser Person zu sein.

Der Westen kann das schwer beurteilen, ob diese Frauen glücklich sind, oft sieht man weder das Gesicht noch die Augen. So fehlt der Zugang zur Seele diesen Personen, die ja nur vom jeweiligen Mann beansprucht wird.

Das irritiert Menschen die in persönlicher Freiheit leben können.

So kommt es zu religiösen Missverständnissen – und zu der Ansicht, islamisch geprägte Männer wären nur Egoisten oder patrachiale Machos.

Für uns im Westen natürlich völlig unverständlich – das Frauenbild im Islam. Männer sind da die Krone der Schöpfung (gibt’s aber auch im Christentun, aber nicht mehr so ausgeprägt). Männer sind das Abbild des Propheten, Männer sind Allahs Soldaten.

Frauen sind der Kelch für den Fortbestand der Kinder Allahs. Sie betreuen das Heim die Kinder und den Mann. Sie müssen ehrfürchtig, zurückhaltend und gute Frauen sein. Sie müssen sich verschleiern- und sind dem Manne untergeben.

So ist das. Das ist eine Religion, die das Leben bestimmt, aber das Recht der eigenen Freiheit beschneidet.

Das ist das Gesetz der Männer im Islam- den der Prophet war ein Mann-und auch Allah ist in seiner Bezeichnung männlich.

Sind jetzt islamisch geprägte Männer glücklicher- oder ist das nur eine Täuschung?

Die Frauen sind es wahrscheinlich nicht- denn es gibt nichts Schöneres als die persönliche Freiheit.

Sie zu beschneiden gilt eigentlich als Verbrechen.

kreuz-net.at kreuz-net.at

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Margaretha G

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