TIBET : Heimlich still und leise lassen wir ein einzigartiges Volk und ihre Kultur sterben

Die Flüchtlinge die Wirtschaftsmigranten die derzeit nach Europa drängen werden hauptsächlich von den Grünen und Linken mit großer Freude empfangen.Oft Menschen ohne Kultur und wenig Bildung, man ist ja ein Gutmensch. Doch man kämpft für sie, fast bis zur eigenen Selbstaufgabe. Doch dafür gibt es nicht immer Dankbarkeit. Vor allem bereichern uns oft diese Flüchtlinge nicht wirklich.

herbert erregger herbert erregger

Auf der anderen Seite, weit weg von Europa lässt man ein ganzes Volk und dessen Kultur sterben. 1950 ist China in Tibet einmarschiert. Weit über eine Million Tibeter wurden seitdem von den Chinesen ermordet. Hundertausende Tibeter flohen ins Ausland, und sind jetzt über die ganze Welt verstreut. Auch das geistige Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama. Viele Menschen im Westen sind fasziniert von der tibetischen Kultur, von den Menschen und vom Dalai Lama. Junge Tibeterinnen wurden und werden oft zwangssterilisiert. Man rottet ein Volk schon an der Wurzel aus.

Doch niemand im Westen will es sich mit China verscherzen. Lieber kauft man geile Produkte aus China. Tibet hat man vergessen.

Doch dort findet der Völkermord noch immer statt. Tibetische Kinder werden zu Chinesen getrillt. Mönche und Nonnen umerzogen und die Nomaden umgesiedelt. Nomaden die es gewohnt waren ein einfaches Leben in Freiheit führen zu können. Traurig ist das, sehr traurig.

Heimlich, still und leise: China siedelt Tibeter um.

Weltnachrichten waren es kaum, obwohl die Folgen gravierend sind. China hat Ende Dezember 2019 Bevölkerungsgruppen der Tibeter umgesiedelt – Teil ihrer Poilitik. Claudia Zimmermann berichtet.

Die chinesischen Behörden in der tibetischen Präfektur Chamdo verstärken die Zwangsumsiedlung von Nomaden aus ländlichen Gebieten. Tibetische Quellen berichten, dass tibetische Familien in neu gebaute Städte, weit weg von Weideflächen, zwangsumgesiedelt werden. Sie werden die Anforderungen an ihr neues Leben nicht bestehen können, berichten die Quellen.

Das staatlich angeordnete Umsiedlungsprogramm wurde bereits in den Landkreisen Chamdo, Jomda, Gonjo, Dagyab und Riboche umgesetzt. Familien wurden gezwungen, bis zu 8.000 Yuan (rund 1000 Euro) für neue Häuser zu zahlen, berichtet ein dort lebender Tibeter.

„Die meisten der Tibeter, die umgesiedelt werden, sind Bauern, denen von lokalen Beamten gesagt wurde, dass sie an neue Orte ziehen sollen. So könnten sie der Armut entkommen“, berichtete eine Quelle von Radio Free Asia. „Das dies die wahren Ziele und Zwecke des chinesischen Umsiedlungsprojekts sind, bezweifeln hier viele“, berichtet die Quelle weiter.

Quelle Tibet:Vereinigung.

Mir persönlich fehlen die Worte dafür. Ich war schon 1983 das erste mal in Tibet,kannte den Forscher Heinrich Harrer( 7 Jahre in Tibet) und habe den Dalai Lama mehrere Male getroffen. Auch habe ich viele tibetische Freunde überall verteilt auf dieser Welt.

Ich kenne diese Dramen und die Verzweiflung der Flucht und Ausrottung dieses Volkes.

Doch man hat dieses Volk vergessen, eigentlich abgeschrieben zum Wohle des Fortschritts.

Der Preis, der ist für so ein wegsehen sehr sehr hoch.

Denn kommende Generationen werden an der Einsamkeit des Geistes zu Grunde gehen.

Denn wenn man vergangene Völker nur mehr im Museeum bewundern kann, dann sind sie bereits ausgestorben.

Aber was schreibe ich hier??

TIBET IST BEREITS TOT, UND WIR ALLE SIND DIE TOTENGRÄBER.

herbert erregger herbert erregger

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