„Waffen waren einst Gedanken, wurden zu Wörtern geformt,und dann gebaut"

Das Wort ist eine mächtige Waffe.

Damit beginnt eigentlich schon

der Krieg, der sich dann mit den Waffen fortsetzt.

Nicht umsonst schleudert man jemanden die Antwort in das Gesicht.

Wörter sind mächtige Waffen- sie können heilen, aber auch töten.

Vor allem im Internet, in den sozialen Netzwerken, so auch auf der Meinungsplattform F&F.

Ich persönlich nehme mich da nicht aus.

Wer lange genug schreibt, weiß auch wie gut das funktionieren kann.

Im Internet ist es noch viel einfacher,da ist Niemand dem man in die Augen sehen muss.

Da kann man verletzen, man kann beleidigen,man könnte sogar jemanden in die Verzweiflung treiben.

Wörter können aber auch liebevoll sein, sie können schmeicheln, dich liebkosen, dich verwandeln, dich auf Wolken tragen, dich verzaubern, deine Sinne verwirren, deine Gefühle in Wallungen bringen, dich aggressiv machen, aber auch innerlich beruhigen.

Wörter können Selbstvertrauen geben, dich aufrichten, Mut machen.

Aber sie können dich auch in die Hölle schicken.

Kein Wort ist nur achtlos daher gesagt, oder geschrieben.

Wörter zu formulieren, zu sprechen, zu schreiben, zu lesen, und zu antworten, macht unsere Gefühle bildhaft.

Wie gesagt, man kann damit einen Krieg beginnen, aber auch damit Frieden schließen.

Wer schon länger auf der Plattform F&F schreibt, konnte es bewusst mitverfolgen, wie sich die Sprache,das Wort veränderte.

Da wird wörtlich geschossen, beleidigt und verurteilt.

Die Sprache verwandelt sich, sie passt sich an wie das reale Geschehen um uns.

So einfach funktioniert das .

„Am Anfang war das Wort“, und es war gut.

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Poldi

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