Was Innenminister Herbert Kickl sagt, ist einfach richtig.

Was Innenminister Herbert Kickl vor Kurzem auf Facebook gepostet hat, hat Hand und Fuß. Die Kritik an seinen Worten ist unter dem Strich eine Frechheit. Ich frage mich, in welcher Welt manche Menschen leben, offenbar glauben da einige, dass Österreich ein Schlaraffenland ist, ein Land, wo Milch und Honig im Überfluss fließen. Offenbar sind manche Österreicher davon überzeugt, dass unser Sozialsystem auf Dauer alles und jeden tragen kann. Das denken oft gerade all jene, die wenig bis nichts einbezahlen und denken, die dicke Kuh könne man endlos melken. Doch auch für diese Menschen wird es ein bitteres Erwachen geben, nämlich dann, wenn da System zusammenbricht.

Also, zum vielfach kritisierten bösen bösen Kickl: Man muss seine Worte nur bewusst lesen, dann nachdenken, und nicht gleich schreien, sondern realistisch darüber nachdenken.

Es geht in diesem Text um die 1 Euro 50 Stundenlohn für Migranten bei gemeinnütziger Arbeit.

Sie müssen „weder hungern noch frieren“, und es geht Asylwerbern so gut „wie kaum wo sonst“. Dass ein Asylwerber nicht mehr bekommen soll als ein Zivildiener oder ein Grundwehrdiener, „dem kann man sich natürlich schon anschließen“. – Offensichtlich hat der steirische Landeshauptmann Schützenhöfer verstanden, worum es beim Anerkennungsbeitrag für (gemeinnützige) Hilfstätigkeiten durch Asylwerber wirklich geht:

Asylwerber sind Menschen, von denen wir noch nicht einmal wissen, ob sie überhaupt ein Recht auf unseren Schutz haben. Viele haben tatsächlich keines und ziehen dennoch jahrelang – rundum versorgt – durch sämtliche gerichtlichen Beschwerdeinstanzen. Dabei müssen sie sich keine Gedanken darüber machen, wie sie über die Runden kommen. Denn der Staat bzw. der österreichische Steuerzahler sorgen für alles, was sie zum Leben brauchen.

Asylwerber haben die Möglichkeit, der Allgemeinheit etwas zurückzugeben, indem sie zum Beispiel in ihrer Betreuungseinrichtung in der Küche mithelfen oder Hilfstätigkeiten bei der Gemeinde verrichten. Und selbst dafür erhalten sie einen Anerkennungsbeitrag. Wenn es nach mir geht, sind das 1,50 Euro pro Stunde. Das entspricht dem, was Zivildiener – die im Übrigen nicht vom Staat vollversorgt werden – als Vergütung bekommen. Und: Zigtausende Menschen, die bei der Freiwilligen Feuerwehr sind oder sich anderswo ehrenamtlich engagieren, bekommen dafür gar keinen „Stundenlohn“.

Also, wo lügt er? Wo sagt er Dinge, die nicht stimmen? EBEN.

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