Brasiliens Präsident gilt als Freund der Landwirte und Holz-Unternehmer. Dschungel ist für ihn vor allem Wirtschaftsressource. Kritiker befürchten, dass er Holzfällern freie Hand lässt.

Im Amazonas kreischen die Kettensägen: Nach dem Amtsantritt desrechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro steigert sich die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien weiter. Im brasilianischen Amazonasgebiet legte die Abholzung im Januar - dem ersten Monat von Bolsonaros Amtszeit - nach Angaben des Forschungsinstituts Imazon um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 108 Quadratkilometer zu.

quelle:welt

herbert erregger herbert erregger

Wenn einer von ihnen stirbt, dann sterben alle.

Man jagt sie vertreibt sie, hackt ihnen die Hände ab, vergewaltigt ihre Frauen, zerstört ihre Heimat, vernichtet ihren Lebensraum.

Wir schreiben das Jahr 2019

Während man in Europa darüber streitet was Gerechtigkeit und Menschlichkeit bedeuten soll, und viele von einem multikulturellen Paradies auf Erden träumen, ermordet man in anderen Teilen dieser Erde indigene Völker, damit wir unseren Fleischkonsum aufrecht erhalten können.

Aber auf uns sogenannte moderne Menschen kommen Probleme zu, da ist die Flüchtlingskrise in Europa noch das geringste Übel.

Umweltzerstörung, Abholzung der Regenwälder, Überbevölkerung, Völkerwanderungen, massive Ausbreitung der Wüstengebiete ,Überfischung der Meere, Abschmelzen des Eises in den Polargebieten.

Aber viele reden von Menschlichkeit, und träumen weiter von einem möglichen multikulturellen Paradies auf Erden.

Seit Wochen nehmen im Kampf um Land und Anbauflächen die Attacken auf indigene Gemeinden in Brasilien zu:

Ein Goldsucher im Regenwald von Amazonien erzählte, “ „Indios erschießen, ist wie einen Affen erschießen. Ein Indio zählt nicht als menschliches Wesen.

Die letzten indigenen Völker dieser Erde kämpfen mit Pfeil und Bogen in Brasilien.

Mit Pfeil und Bogen, und Tränen der Wut in ihren Gesichtern weil sie mit der Erde fühlen. Mit der Erde und dem Wald, der ihre Heimat, ihre Mutter ist.

Doch wen kümmert das???

Mit der Natur leben, von der Natur leben, sich natürlich ernähren, dass gibt’s in der Werbung und im Supermarkt.

Die große Wasserschlange nennen die Indianer den Amazonas.

Ich war einige Male für Filmaufnahmen am Orinoko in Venezuela unterwegs, quer durch den Regenwald bis zum Rio Negro, und dann weiter zum Amazonas. Dort begegnete ich zum ersten mal den Yanomami-Indianern.

Es gibt ein altes Sprichwort der Indianer in Amazonien:

"Der Amazonas kann nicht sterben, denn er wird von vier Blutsbrüdern bewacht und beherrscht: Vom Wald, vom Fluss, vom Regen und von der Erde. Wenn einer von ihnen stirbt, dann sterben alle, und dann verwandelt sich die Erde zu Stein.“

herbert erregger herbert erregger

herbert erregger herbert erregger

5
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast 6 Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

woidviertla

woidviertla bewertete diesen Eintrag 04.07.2019 15:19:26

Don Quijote

Don Quijote bewertete diesen Eintrag 26.06.2019 13:21:38

Herbert Erregger

Herbert Erregger bewertete diesen Eintrag 25.06.2019 20:49:12

Tourix

Tourix bewertete diesen Eintrag 25.06.2019 13:44:34

Michlmayr

Michlmayr bewertete diesen Eintrag 25.06.2019 11:48:51

34 Kommentare

Mehr von Herbert Erregger