Jetzt war er in Berlin, unser österreichischer New-Deal-Bundeskanzler Christian Kern. Und es ist wirklich faszinierend, welche persönliche Wandlung so ein Berlin-Besuch mitsichbringt.

Kern flog zu Merkel nach Berlin, und kam als Faymann wieder zurück. Ja, Wunder, die geschehen wirklich.. Jetzt verteidigt er auch noch in seinem ersten Interview Merkel: „Ich bin der Meinung, dass Merkel nicht unverantwortlich handelt“

Na, was jetzt? Woher der Sinneswandel?

Sein Parteikollege, Verteidigungsminister Doskozil, (Gott sein Dank ein Politiker, der noch nicht Merkel-traumatisiert ist), sagte da vor einigen Tagen etwas anderes. Das wiederum will aber Kern jetzt nicht kommentieren. Und wir wissen, das selbst Kern schon scharfe Töne spukte, aber jetzt, ja jetzt ist alles vergessen. Ein Blick in Merkels blaue Augen scheint zu reichen..

Er, also Bundeskanzler Kern, hat klargestellt: "Angela Merkel handelt nicht unverantwortlich" Jetzt fragt man sich: Was hat Merkel, was wir Normalsterblichen nicht wissen und auch nicht erkennen können?

Schon Faymann war diesbezüglich blind, als er noch Bundeskanzler war, er kam auch immer seltsam verändert aus Berlin zurück. Zeitweise hatte es im letzten Jahr bei Faymann sogar den Anschein, er wäre in Berlin hypnotisiert geworden. #ironieoff

Mantraartig wiederholte er damals alle Aussagen von Angela Merkel. Wie befohlen öffnete er die österreichischen Grenzen, für alle, die da kommen wollten. Er gründete sogar das Busunternehmen Faymann (wie es der bayrische Innenminister manchmal bezeichnete), um ja alle Migranten schnell nach Österreich, und dann auch weiter nach Deutschland bringen zu können. Er ließ alle rein, egal, wen, egal, woher.

Jetzt ist Faymann weg, erwacht aus seiner Hypnose mit einem neuem Jobangebot in der Tasche – wir aber bleiben sitzen auf diesen unbewältigbaren Aufgaben. Man könnte es Merkels Gehirnwäsche nennen. Aber wer weiß, was Merkel selbst widerfahren ist?

Wenn jetzt auch Christian Kern weiterhin Mantra artig, Merkels „WIR SCHAFFEN DAS“ zu wiederholen beginnt, dann sollten seine Parteikollegen lieber nach Ersatz suchen.

Viele Österreicher dürften jetzt das Gefühl bekommen, es sei ein Déjà-vu-Erlebnis, fühlt es sich doch so an wie zuletzt mit Faymann. Ja, die Geschichte wiederholt sich wirklich...

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mike.thu

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Spinnchen

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Margaretha G

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