Die erfundene Realität des "Kriminologen" Christian Pfeiffer

Gestern sandte mir ein Facebook-Freund folgende Frage: "Ich hoffe, du konntest bei Prof. Pfeiffer gestern bei Maischberger ruhig bleiben, als er sagte „Der Fremde wird öfter angezeigt“.

Da ich aus Gründen der Psychohygiene schon seit Jahren kein Staatsfernsehen mehr konsumiere, konnte ich die Frage bejahen - denn das zwangsfinanzierte Kasperletheater hatte ich gar nicht angeschaut.

Zum Glück ist auf die regierungstreuen Printmedien Verlass, sodass ich unter der Headline "Der Fremde wird häufiger angezeigt" eine selbstverständlich gaaaanz neutral aufbereitete Zusammenfassung der Sendung lesen durfte.

Da saß er also wieder mal, der "Kriminologe" und SPD-Mann Christian Pfeiffer - und sagte brav seine lausigen Relativierungs-Sprüchlein zur Flüchtlingskriminalität auf, für die er vom Staatsfunk regelmäßig angeheuert wird. Der Mann ist eine echte Koryphäe darin, genau das zu tun, was er der AfD vorwirft: Eine Realität zu erfinden,...die ein unbedarfter Leser gar nicht durchdringen kann. In der Psychologie nennt man das übrigens Projektion.

Umso wichtiger ist es, die erfundene Realität - oder einfach die frechen Lügen - die uns Pfeiffer immer wieder auftischt, sachlich zu durchdringen und mit Fakten zu widerlegen:

1. Ist die statistische Kriminalität der "Flüchtlinge" höher, weil Fremde angeblich öfter angezeigt werden? NEIN!

Schon nach der Ermordung der Freiburger Studentin Maria L. durch den afghanischen "Flüchtling" Hussein K. tingelte Pfeiffer durch die Medien mit der Lüge, Deutschland sei für Frauen "sicherer" geworden.

Er behauptete bereits damals, Ausländer seien lediglich deshalb überporportional in der Kriminalstatistik vertreten, weil sie öfter angezeigt würden als Deutsche. Denn, so Pfeiffer: "Die Anzeigebereitschaft ist viel größer, je fremder der Täter ist."

Als Beispiel brachte er an, der ausländische Täter, der eine Frau überfalle und “ins Gebüsch zerre, um sie zu vergewaltigen” habe eine hohe Anzeigenquote.

Der vertraute Arbeitskollege, der Chef oder auch der Partner, der das Gleiche tue, werde dagegen deutlich seltener angezeigt.

Damit wendete Pfeiffer einen billigen rhetorischen Taschenspielertrick an, denn die überfallartigen Vergewaltigungen - deren rasant steigende Fallzahl zu einer wachsenden Beunruhigung in der Bevölkerung führt - werden grundsätzlich von Fremden verübt und eben nicht von Bekannten.

Dass bei diesen Taten die Anzeigenbereitschaft gegenüber einem fremden Ausländer wesentlich höher sein soll als gegenüber einem fremden Deutschen ist nirgends belegt und somit ein Mythos.

Überhaupt kann von einem grundsätzlich wesentlich höheren Anzeigeverhalten der Deutschen gegenüber Ausländern kann keine Rede sein.

Denn: Die tatsächliche Anzeigenbereitschaft der deutschen Bevölkerung gegenüber Ausländern wurde bislang in dem notwendigen Umfang gar nicht unter realen Bedingungen untersucht.

Es gibt nur wenige Studien, bei denen in einem relativ kleinen Rahmen sowohl Opfer als auch Zeugen befragt wurden, wie sich ihr Anzeigenverhalten verhielte, wenn die Täter vermutete Deutsche oder Ausländer wären. Alles rein hypothetisch. Der ermittelte Unterschied betrug dabei im Durchschnitt gerade einmal 15% - ein Wert, dem im Jahr 2016 eine 600% höhere Gesamtkriminalität der "Flüchtlinge" (=Asylanten) gegenübersteht.

Noch deutlicher wird dies im Hinblick auf Delikte, die ohne Anzeige ermittelt werden, wie z.B. Mord:

Ein Mordopfer kann – selbst wenn es wollte – den Täter gar nicht anzeigen. Der Mörder wird eigenständig durch die Polizei ermittelt - mit einer stabilen Aufklärungsquote von fast 100%.

Nun waren die "Flüchtlinge" im letzten Jahr beim Delikt „Mord“ rund 1000% krimineller als Deutsche - ein Fakt, der die brutale Realität beschreibt und eben nicht etwa das Ergebnis einer "erhöhten Anzeigebereitschaft" ist:

2. Ist die Kriminalität in Deutschland in den letzten 20 Jahren gesunken? Ja, ABER...

Pfeiffers Mantra, auf das er seine links-ideologisch-erfundene Realität stützt lautet, die Kriminalität in Deutschland - und insbesondere die Gewaltkriminalität und sexualisierte Gewalt - sei "seit 20 Jahren rückläufig".

Für diesen langen Zeitraum mag die Aussage bezogen auf die absolute Kriminalität sogar stimmen,

ABER Pfeiffer verschweigt das entscheidende Detail:

Dieser Rückgang ist ausschließlich der massiv sinkenden Kriminalität der Deutschen zu verdanken - und das, obwohl die Kriminalitätsstatistik systematisch zuungunsten der Deutschen verzerrt wird! (1)

Die Kriminalität der Ausländer stieg und steigt hingegen kontinuierlich an - und zwar überproportional zur Zunahme ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung:

Bei der Entwicklung der ebenfalls bei Maischberger diskutierten Jugendkriminalität wird das Bild noch deutlicher:

Und doch ist auch dieses Bild nur bedingt aussagekräftig, denn bei den Ausländern gibt es signifikante Unterschiede im Kriminalitäts- und Gewaltverhalten, je nach Staatsangehörigkeit und Ethnie. So werden z.B. Finnen, Japaner, Thailänder und Chinesen noch seltener zu Tatverdächtigen als Deutsche - während Migranten aus afrikanischen und arabischen, überwiegend muslimischen Gewaltkulturen - jene also, die besonders seit 2015 massenhaft unserem Land zugeführt werden - durch extreme Kriminalität und Gewalt auffallen.

Kein Wunder also, dass schwere Delikte wie Mord (+17,3%), gefährliche und schwere Körperverletzungen (+10%) sowie sexualisierte Gewalt (+13%) zwischen 2015 und 2016 sprunghaft angestiegen sind - beruhend auf einer regelrechten Explosion der "Flüchtlings"-Kriminalität:

Diese höchst verunsichernde Entwicklung setzt sich 2017 erwartungsgemäß fort. So wurden z.B. in Bayern im ersten Halbjahr 2017 schon 50% mehr Vergewaltigungen angezeigt als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der beteiligten "Flüchtlinge" stieg erneut um knapp 100% - nachdem schon 2016 eine Steigerung von rund 100% zu verzeichnen war!

Von der vergleichsweise kleinen aber hochkriminellen, gewalttätigen Gruppe der "Flüchtlinge" geht also eine extreme Kriminalität aus.

Die Schlagzahl und Brutalität, mit der diese Gruppe Verbrechen verübt, ist um ein vielfaches höher als die der Deutschen. Und genau DAS führt zu der berechtigten, wachsenden Unsicherheit der Bevölkerung und zu dem Schluss, die Fakten müssen als Bankrotterklärung der Sicherheitslage gewertet werden.

In meiner Parabel über "Schlafschafe und Wölfe im Schafspelz" mache ich noch einmal anhand von konkreten Zahlenbeispielen deutlich, wie die Gesamtkriminalität in Deutschland trotz explodierender Flüchtlingskriminalität stabil bleiben und sogar sinken kann.

Fazit: Pfeiffer ist kein Kriminologe sondern ein Ideologe

Nach Würdigung aller Zahlen und Fakten muss ich Alice Weidel zustimmen, die meint, Pfeiffer verdiene überhaupt nicht die Bezeichnung "Kriminologe".

Allerdings glaube ich nicht, dass er von Statistik einfach keine Ahnung hat. Auch der durchaus naheliegenden Vermutung, Senilität verursache die widersinnigen Brabbeleien des greisen Mannes, mag ich nicht folgen.

Vielmehr denke ich, Pfeiffer ist ein knallharter Ideologe, der sich mit Gefälligkeitsaussagen den politischen Vorstellungen seiner Partei von unkontrollierter Massenmigration andient und zu diesem Zweck die Statistik schamlos fehlinterpretiert und die Realität in seinem Sinne eben neu erfindet...

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(1) Alle 9,346 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund einschließlich der bis zu 4,3 Millionen Inhaber der doppelten Staatsbürgerschaft (davon mindestens 1,53 Millionen türkischstämmige Deutsche mit deutschem oder doppeltem Pass) gehen - wenn sie straffällig werden - als "deutsche Tatverdächtige" in die Kriminalstatistik ein. Das Gleiche gilt für sämtliche Kinder von Ausländern, die seit 2000 in Deutschland geboren wurden und automatisch als Deutsche gelten.

Wenn wir nun wissen, dass z.B. Türken im Jahr 2015 mehr als doppelt so kriminell waren wie Deutsche und beim Delikt "Gruppenvergewaltigung" 700% krimineller, dann bekommen wir eine Ahnung davon, wie verzerrt die Statistik in Bezug auf die deutschen Tatverdächtigen sein muss.

Dabei wäre es überaus einfach, in der PKS nach Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund zu unterscheiden - allein es scheint aufgrund der zu erwartenden eklatanten Unterschiede politisch nicht gewollt zu sein.

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Foto: (c) ScreenShot ARD/Maischberger vom 29.11.2017 „Verroht unsere Gesellschaft?“

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