Warum Präsident Assad Syriens Hoffnung bleibt und wie Kanzlerin Merkel dem syrischen Volk doppelt schadet

Lese-Empfehlung und Klartext.

Warum die Berichterstattung unserer Medien über den Krieg in Syrien und Präsident Assad de facto reine Kriegspropaganda, Falschinformation und Manipulation ist. Und warum viele syrische "Flüchtlinge" KEINE sind, die wir aufnehmen sollten.

Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Die Umstände, Ziele und Interessen im weiterhin andauernden Krieg in Syrien stellen sich in der Realtität völlig anders dar als uns die Medien glauben machen wollen.

In dem aktuell von Rubikon veröffentlichten Interview mit dem Hamburger Designer Marco Glowatzki, der Anfang des Jahres nach Syrien reiste, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, werden die eklatanten Widersprüche einmal mehr aufgedeckt und erläutert.

Die Mehrheit der Syrer steht hinter Präsident Assad

Glowatzki erörtert die mehrheitliche Sympathie, Unterstützung und Rückhalt, die Assad vom syrischen Volk erhält.

Bei den angeblichen "Massendemonstrationen" gegen Assad im Jahr 2011 wurden in unseren Medien einfach mal die Akteure vertauscht:

Denn in Wirklichkeit demonstrierten die Menschen "zu Zig-Tausenden für ihr Land, ihre Regierung und ja, für ihren Präsidenten, den sie auf Druck der westlichen Regierungen 2016 ja auch neu wählen mussten und damit erneut bestätigt haben."

Assad ließ auch nicht auf Demonstranten schießen, sondern die Polizei musste sich gegen jene gewalttätigen Islamisten verteidigen, die sich unter die Demonstranten gemischt und das Feuer eröffnet hatten:

"Meine Freunde berichteten mir, dass Djihadisten sich unter die friedlichen Demonstranten mischten und anfingen, auf die syrische Polizei zu schießen.

Nachdem sich die Demonstranten in Sicherheit gebracht haben, begann die syrische Polizei zurück zu schießen. Die ganze Geschichte ist vom Herald Tribune bereits veröffentlicht worden."

Die "Rebellen" und "Oppositionellen" wollen keine demokratischen Reformen sondern eine islamistische Diktatur

Das, wogegen die sogenannten "Rebellen" und "Oppositionellen" in Syrien kämpfen, ist in erster Linie die Säkularität und Religionsfreiheit, die Präsident Assad und seine Regierung garantieren.

Sie wollen - gegen den mehrheitlichen Willen der syrischen Bevölkerung - eine islamistische Diktatur auf Grundlage der Scharia errichten:

Sie "wollen die Sharia einführen und die säkulare Staatsform Syriens in einen islamischen Gottesstaat umwandeln. Das unterstützen aber gerade einmal knapp 3 Prozent in Syrien. Überall, wo die Djihadisten eingefallen sind, sind die Menschen auf der Flucht vor ihnen."

"Meine Freunde haben mich...mit jemandem bekannt gemacht, der sich an Anti-Assad-Demonstrationen beteiligt hat. Ich fragte ihn, wofür er demonstriert hätte, und er antwortete: „Für die Freiheit.“ Als ich ihn fragte, was er unter Freiheit verstünde, sagte er: „Freie Religionsausübung. Ich will das Recht haben, dass meine Frau einen Schleier trägt und sich mir unterordnet, so wie es unsere Religion verlangt.“

Die Menschen fliehen nicht "vor Assad", sondern "zu Assad"

Es ist eine Lüge, die uns von den Medien wie ein Mantra wieder und wieder aufgetischt wird: Die Mehrheit der Syrer fliehe vor Assad.

In Wahrheit fliehen die Menschen vor den radikalen Islamisten, die uns als "moderate Rebellen" verkauft werden:

"Die vielen Menschen, mit denen ich in Syrien gesprochen habe, haben mich gefragt: Warum sagt der „Westen“ dass die, die unser Land überfallen haben, Rebellen sein sollen und unterstützen diese, und unsere Männer und Frauen, die ihr Land, ihre Heimat verteidigen, sind die „Bösen“?

"In Syrien selbst leben...über 7 Millionen Binnenkriegsflüchtlinge, die ihre Dörfer und Städte auf der Flucht vor den islamistischen Söldnerbanden verlassen haben und in sichere Gebiete geflüchtet sind, die unter dem Schutz der syrischen Regierung stehen. Also, die sind nicht „vor“, sondern „zu Assad“ geflüchtet."

Wie Kanzlerin Merkel und unsere Regierung die Islamisten unterstützt, damit den Krieg anheizt und dem syrischen Volk schadet

Auf diesen Aspekt geht Glowatzki in dem Interview zwar nicht ein, aber ich halte das Wissen darüber für unabdingbar, um die Rolle unserer Regierung in diesem Krieg umfassend zu verstehen:

Als Mitglied einer Gruppe von arabischen und westlichen Staaten, die die syrischen Islamisten und Söldner mit Waffen und Kriegsgerät ausstattet - und die sich in geradezu perverser Faktenumkehr "Freunde Syriens" nennt - behaupteten deutsche Politiker zwar regelmäßig, sich nicht an den Waffenlieferungen zu beteiligen, dennoch finden sich deutsche Gewehre und Raketen an allen Fronten des Krieges wieder.

Ich halte es für denkbar und durchaus plausibel, dass diese Waffen u.a. aus den umfangreichen Exporten stammen, die Deutschland seit Jahren nach Saudi Arabien und andere Golfstaaten abwickelt.

Darüber hinaus versorgt Deutschland die Islamisten aktiv mit Aufklärungsdaten deutscher Tornados.

Genau aus diesen Gründen hatte Prof. Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Universität Mainz, bereits im Herbst konstatiert:

"Merkel ist...für die Zuspitzung des Krieges mitverantwortlich."

Wie Merkels Politik die syrische Bevölkerung wirtschaftlich ausbluten lässt und damit doppelten Schaden anrichtet

Der Schaden, den unserer Regierung mit Kanzlerin Merkel an der Spitze dem syrischen Volk zufügt, beschränkt sich jedoch nicht auf die Unterstützung der islamistischen Terroristengruppen, sondern greift viel weiter:

Seit Jahren forciert Merkel weitreichende Sanktionen gegen Syrien, deren erneute Verschärfung sie erst vor wenigen Wochen forderte.

Diese "Sanktionen", die in Wirklichkeit einen kompletten Boykott bedeuten, schaden der syrischen Bevölkerung in einem kaum beschreibbaren Ausmaß. Sie stellen de facto "eine Bedrohung für Leib und Leben der syrischen Bevölkerung dar":

"Die Not in Syrien ist groß! Aber nicht deshalb, weil Bashar ein Schlächter ist und seine eigene Bevölkerung massakriert, was einfach nicht stimmt.

Die Not in Syrien ist vor allem durch die Sanktionen des Westens verursacht, die fast das gesamte wirtschaftliche Leben in Syrien zum Erliegen gebracht haben. Das ist eine echte Katastrophe für Syrien, über die meines Wissens nicht eine einzige Nachrichtensendung umfassend und vor allem fair berichtet hat.(...)

Ein krasses Beispiel: Die Djihadisten haben etliche Wasserwerke, Stromkraftwerke und Leitungen zerstört. Um diese zu reparieren, werden Ersatzteile benötigt, die Syrien einkaufen müsste. Dürfen sie aber nicht. Das schadet Syrien, aber auch den Anbietern in Europa entgehen große Aufträge. Es ist absurd.

Ein anderes Beispiel: Syrien war der größte Weizenlieferant Italiens, das seine Nudeln aus syrischem Weizen hergestellt hat. Die Exporteinbußen kann man sich in etwa vorstellen. Mich als Schneider trifft der Boykott syrischer Baumwolle...

Durch die Sanktionen ist die nationale Wirtschaft Syriens in den Kriegsjahren derart geschrumpft, dass das Pro- Kopf- Einkommen der Bevölkerung von ca. 500 Euro im Monat auf ca. 80 – 100 Euro im Monat gesunken ist."

Warum viele syrische "Flüchtlinge" KEINE sind, die wir aufnehmen sollten

Von den knapp 300.000 Asylanträgen von Syrern, die im letzten Jahr vom BAMF entschieden wurden, wurden fast 98% als "Flüchtlinge" (gem. §3 Asylges.) oder subsidär Geschützte (nach §4 Asylges.) anerkannt.

Sie erhalten vollumfassende Versorgung, Sozialleistungen, Wohnraum, medizinische Betreuung - sowie die Aussicht auf dauerhaftes Bleiberecht - alles finanziert mit unseren Steuergeldern.

Was die Zusammensetzung dieser "Flüchtlinge" angeht, so mag es nach der Lektüre dieses Artikel den geneigten Lesern vielleicht bereits dämmern, dass unsere Medien auch diesbezüglich weitgehend lügen.

So haben wir es zum Großteil nicht etwa mit "armen Kriegsflüchtlingen" zu tun - oft nicht einmal mit Syrern, sondern mit Nordafrikanern und Arabern mit falschen Identitäten - sondern neben Desserteuren, die sich vor der Verteidigung ihres Landes drücken auch mit einer Vielzahl jener Islamisten und Terroristen, vor denen die Menschen in Syrien fliehen und die bereits vor und nach ihrer Ankunft in Deutschland zum Teil massive Gewalt gegen Christen verübten.

In einer persönlichen Korrespondenz führt Marco Glowatzki dazu folgendes aus:

"Man kann nur sagen , das es eine logische Konsequenz ist. Ich... habe dazu auch vor Ort viele Informationen bekommen in vielen Gesprächen.

Die Islamisten sämtlicher Coleur ( IS, AL NUSRA, AL QUAIDA, AHRAR Al Sham etc, kurz Daesh) lehnen die säkulare Staatsform Syriens ab und da diese islamistischen Söldnerbanden nie den Rückhalt in der syrischen Bevölkerung hatten und jetzt überall an Boden verlieren, müssen Sie fliehen. Und? Wohin wohl?

Dorthin, wo erstens das beste soziale Auffangnetz besteht, zweitens, ihrer Glaubensidiologie die größte Toleranz entgegen gebracht wird und drittens, wo sie in Ruhe gegen ihre ehemaligen Förderer und Unterstützer (den Westen) agieren können."

Fazit

Die Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel an der Spitze kurbelt den Krieg in Syrien weiterhin an, gestützt durch massenmediale Falschmeldungen, Lügen und Manipulationen, die das "Feindbild Assad" zur Legitimation der Kriegstreiberei schufen - während Assad nach Würdigung aller Fakten als wichtigster Sicherheitsfaktor und Friedensgarant in Syrien gesehen werden muss, der vom syrischen Volk mehrheitlich unterstützt wird.

Mit den von Merkel forcierten Sanktionen gegen Syrien schadet unsere Regierung der syrischen Bevölkerung nachhaltig und verursacht Not, Leid und Armut.

Mit ihrer völlig irrationalen und auf zahlreichen Rechtsbrüchen gründenden Grenzöffnung und im Jahr 2015 hat Merkel - zum Großteil ohne jegliche Kontrolle - neben hochkriminellen Nordafrikanern mit falschen Identitäten und tausenden radikalislamischen Taliban, denen sogar offiziell Schutz zusteht - eine erhebliche Anzahl von Sympathisanten und Mitgliedern jener islamistischen Terroristengruppen in unser Land geholt, die das säkulare System in Syrien stürzen und eine Scharia-Diktatur errichten wollen und auch für unsere Gesellschaft eine Gefahr darstellen.

Schon in meiner ausführlichen Abhandlung zur Flüchtlingskriminalität für das Jahr 2015 weise ich dezidiert nach, dass es bei den "Flüchtlingen" um eine der kriminellsten, gefährlichsten und gewalttätigsten Menschengruppen weltweit handelt, was mit den o.g. Erkenntnissen untermauert wird.

Im Hinblick auf diese Fakten bleibt mir nichts anderes übrig als mich dem Urteil einer wachsenden Zahl an Zeitgenossen anzuschließen und Frau Merkel für eine Kriminelle zu halten.

Illustration: (c) Pixabay.com - Creative Commons CCo.

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