Der Parteitag der CDU begann mit einem Gottesdienst. Doch ist ein stinkreicher Mann und Vertreter des internationalen Kapitals wirklich der wahre Vertreter für eine sozialliberale Partei?

Es wäre schrecklich, wenn er die CDU-Wahl gewinnen würde. Denn so wie er Vermögensverwalter ist, so würde er seine Politik wohl auch anlegen. Zum Beispiel schlug er gleich den armen PensionistInnen vor, doch mehr in Aktienpakete anzulegen. Der Staat solle das fördern. Zynismus? Nein, ernst gemeint!

Da hilft es auch nichts, wenn der Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Ablegers der US-Fondsgesellschaft Blackrock, dem weltgrößten Vermögensverwalter, offensiv gegen die AFD und für Migration auftritt, denn die Großindustriellen und ihre Vertreter sind immer für Migration. Denn wo sollen sonst die ausbeutbaren armen Menschen herkommen, die billigst arbeiten und noch dankbar sind, wenn die Eingeborenen von den krankmachenden Arbeitsbedingungen und den niedrigen Löhnen „die Schnauze“ voll haben?

Krasses Gegenbild

Merz verdient eine Million Euro im Jahr, gab er der deutschen Bildzeitung bekannt. Ist so ein Mann noch wirklich eng an dem Leitbild einer christlichen, konservativen, sozial liberalen Partei dran? Ist er nicht ein schlagendes Gegenbeispiel zu einer Pfarrerstochter aus der ehemaligen DDR, die wegen einer Spenden-Affaire 2005 an die Macht kam?

Die CDU wurde bisher stärker von Frauen gewählt, weil sie sich dank Merkel verstärkt in der Mitte der Gesellschaft positionierte, und wegen dem Christlichen im positiven Sinne. Nicht wegen der katholischen Kirche. Die CDU-WählerInnen sind weniger konservativ als ihre Mitglieder. Man wird sehen, ob die CDU wirklich den Weg der internationalen Superreichen gehen wird. „5000 Euro am Tag. Das war das Honorar von Friedrich Merz, als er Veräußerungsbevollmächtigter für die mit massiven Staatshilfen gestützte Landesbank WestLB war“, schreibt die deutsche NVT unter dem Titel „Mann der Moneten“. Interessenskonflikte zwischen Politik und Wirtschaft seien vorprogrammiert und die Anti-Korruptions-Stellen würden schon warten. Na servas, kann man da nur sagen. So offen die Interessen der Wirtschaft und der Industrie zu vertreten, das kann einem Land nicht gut tun. Ist der deutsche Staat schon derart einfach zu kaufen?

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Iris123

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rahab

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