Damit Frauen nicht völlig unterbelichtete Vollpfosten sein müssen!

Nun haben ja gerade die Klimaleugner auf meiner persönlichen Beklopptenskala die Führung übernommen, da denken sich die Feministinnen Eike Sanders und Judith Götz, „WAS? DAS KANN NICHT SEIN!“ und legen so richtig nach.

Da wird ein Amoklauf eins rechten Arschloches genommen, um zu verkünden:

„Grundsätzlich ist Feminismus auch ein gutes Projekt für Männer. Sie müssten dann keine Arschlöcher mehr sein, sondern könnten nette, solidarische Menschen werden.“

Also so nette und solidarische Menschen wie z. B. Eike Sanders und Judith Götz? Was für ein Quatsch!

Gerade so als ob der Feminismus uns das Heil endlich bringen wird. Also das Heil, was nun nach Nationalsozialismus, Sozialismus und anderen völlig beknackten Ideen einfach nicht gekommen ist, das wird uns der Feminismus bescheren, wenn die Rollen in unserer Gesellschaft erst einmal aufgebrochen sind! Denn dann brauchen Männer nicht mehr toxische Arschlöcher zu sein…

Gerade so, als ob Jungen mit 14 Jahren oder welchem Alter auch immer, von einem ominösen Patriarchat abgeholt werden und sich dadurch denken, scheiße, werde ich mal ein Arschloch und baller mal in einer Synagoge rum! Denn, so die Feministinnen: „Es geht dabei um Männlichkeitsvorstellungen.“ Und nun wird es interessant welche Vorstellungen dies denn nun sein sollen?

„Judith Götz: Die Täter haben Verschwörungstheorien. Die einen sprechen vom „großen Austausch“, ein ähnliches Narrativ findet sich auch bei dem Täter in Halle wieder. Die Gesellschaft sei bedroht durch Migration. Und wir erleben ein zweites Narrativ: dass der Feminismus die Gesellschaft von innen bedrohen würde, durch den Rückgang von Geburtenraten, durch die Auflösung von patriarchalen Geschlechterordnungen. Von daher würde ich sagen, ja, Männer sind das Problem – vor allem jene Männer, die dafür sorgen, dass die patriarchale Gesellschaftsordnung aufrecht erhalten wird.“

Sehr nett der Satz, „Von daher würde ich sagen…“, denn von daher, also weil es ja immer wieder aus gleichen Gründen zu Islamistischen Anschlägen kommt, sagen auch Rechte, der Islam ist das Problem, oder gleich alle Ausländer. Von daher, wegen dem internationalen Finanzjudentum und der jüdischen Weltverschwörung, waren auch mal Juden das Problem. Nie wieder war mal eine Parole in Deutschland. Gemeint war damit nicht nur der Nationalsozialismus, sondern auch Menschenhass im Allgemeinen. Heute darf sowas wieder bei der Zeitung gepflegt werden und die Bekloppten dürfen ihren Quatsch raushauen.

Da darf dann Frau Götz offen sagen, MÄNNER sind das Problem, und insbesondere Männer die patriarchale Gesellschaftsordnung aufrecht erhalten!!! Und als Grund reicht, ein „von daher“, das aber eher Frau Götz hier dann als minderbemittelte Menschenfeindin dastehen lässt. Denn sehr viel tiefgreifender ist ihre Begründung nicht, zumindest nicht im Vergleich zu der, die sie von „rechten Männer“ präsentiert.

Somit bin ich aber nun das Problem, ich bin ein Teil von Männern und halte auch noch, als böser "Antifeminist", patriarchale Gesellschaftsordnungen aufrecht! Aber auch der Grüne Habeck und alle anderen Männer sind hier mitgemeint. Natürlich kommt hernach dann die Verteidigung, nicht alle Männer, also die „Field and Castle“ Taktik, die Rassisten anwenden. Nicht alle Moslems aber die welche... Nicht alle Männer, sondern nur welche… Erst wird sich breit auf einem Feld aufgestellt, und wenn Wiederspruch kommt und solche Quatschbehauptungen nicht mehr aufrecht zu halten sind, zieht man sich in eine kleine Festung zurück, die man dann verteidigt. Also dann doch nur die Männer, welche an patriarchalen Strukturen festhalten, oder die Moslems welche einen radikalen Islam… aber sonst, ja man kann ja nie sicher sein ob ein Moslem, oder ein Mann, nun wirklich nicht einen fundamentalen Islam oder eine patriarchale Männlichkeit anhängt etc. pp.

Das diese blöde (übrigens nicht existente) patriarchale Gesellschaftsordnung, die hier von bösen Männern aufrechtgehalten wird, nun auch dazu führen könnte, dass Männer sich in Gefahrensituationen begeben, um z. B. bei einem Reaktorunfall versuchen das schlimmste zu verhindern, öfter bei der Feuerwehr sind und sich dabei in Gefahr begeben etc. pp., all das spielt hier keine Rolle. Männlichkeit ist blöd und gefährlich und muss sich ändern!

Und da nun gerade im rechten Bereich auch noch Homohass und das traditionelle Familienbild gepredigt wird, kommt „Antifeminismus wird in der Breite der Gesellschaft diskutiert und dadurch legitimisiert.“ Boa, wer das kaufte, kaufte auch: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“

Weil Menschen Feminismus kritisieren, legitimieren sie die Kritik von Rechtsaußen? Klar, auf so krude Ideen können auch nur Feministinnen, Klimaleugner, Chemtrailseher… kommen. Anstatt nun einmal die Kritik, die da seit Jahren kommt, locker flockig zu entkräften, wird lieber gleich alles in einen Topf geworfen. Anstatt nun einmal die tausenden Studien, die es ja anscheinend zu „patriarchalen Gesellschaftsordnungen“ geben muss, zu veröffentlichen, kommt lieber wieder so ein Humbug mit der jüdischen Weltverschw… äh, mit dem Patriarchat und „von daher…“. Es gibt in den Gender Studies weder eine Definition einer patriarchalen Gesellschaft, noch gibt es Untersuchungen in wie weit in Deutschland nun patriarchale Strukturen vertreten sind, oder auch warum das Verhalten dieser Männer nun patriarchalen Strukturen geschuldet ist. Diese patriarchale Gesellschaftsordnung ist einfach da, belive it, denn Frauen verdienen weniger, arbeiten auch weniger, geben aber mehr Geld aus etc. pp. Da wird sich was zurechtgeschustert, das die jüdische Weltverschwörung vor Neid verblasst.

Deshalb findet man ja „Von daher…“ Rate mal mit Rosenthal hieß eine Sendung im deutschen TV, die anscheinend heute in den Gender Studies gespielt wird, denn beide obigen Personen beschäftigen sich mit rechten Strukturen in Deutschland und haben Gender Studies studiert.

Das Frauen in rechtsextremen Kreisen eine entscheidende Rolle spielen, egal. Das sich Menschen aus unterschiedlichen Gründen radikalisieren, auch schnurzpiepegal. Das Breivik unter einem fehlenden Vater litt, who cares? „Von daher“ geht man einfach davon aus, dass alles einer patriarchalen Struktur, die nicht durch Forschung untersucht wurde, geschuldet ist. Gender Studies at work! Und in wie weit hier nun eine Erziehung der Eltern, insbesondere ja nun in traditionellen Kreisen von rechts die Mama, reinspielt, auch das ist egal. Vom Feminismus lernen, heißt siegen lernen! Egal ob es um die Klimakrise oder Amokläufe geht, der Feminismus hat auf alles eine Antwort. Das diese Antworten genau so unterbelichtet sind, wie die von Rechten, Klimaleugnern oder Reichtsdeutschen, kein Problem.

»Tschüß Patriarchat. Hallo gutes Leben!«

Wenn das Patriarchat erst überwunden ist, wird es allen Menschen besser gehen. So wie im Sozialismus auch!!!

Wie wäre es, wenn wir Gender Studies und Feminismus abschaffen, dann müssten Frauen sich nicht mehr in Zeitungen als völlig unterbelichtete Vollpfosten präsentieren, die weder von Wissenschaft noch von etwas anderem eine Ahnung haben? Alle Frauen, NEIN, nur solche wie Eike Sanders und Judith Götz…

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