"Wir werden vor ihr und vor dem Hass, der sie treibt, nicht zurückweichen." Das schreibt z. B. Franz-Walter Steinmeier, falls man ihn nicht kennt, er ist der deutsche Bundespräsident, zu den Anschlägen in Wien. Er hätte auch sagen können, wir halten auch gerne die Linke Wange hin.

"Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf." So spricht Angela Merkel über die Tat in Wien.

Und auch in Frankreich, auch nach Nizza, gab es viele Parolen, wie die obigen beiden. Natürlich werden unsere Werte und unser Rechtsstaat obsiegen. Oder auch nicht…

Sieht man sich jedoch an, wie diese Staaten, die ja nicht zurückweichen wollen, reagieren, so wird einem Angst und Bange.

"Führende französische Islamwissenschaftler schlagen Alarm: Radikale Islamisten seien dabei, schleichend ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie zwängten ihre extrem konservativen Normen der muslimischen Gemeinde auf. Der Staat, obwohl der Laizität verpflichtet, reagiere hilflos."

Dieses gerade in Frankreich sehr aktuelle Thema zeigt, wie hilflos z. B. Frankreich selber reagiert. Nur ein Prozent der Muslime in Frankreich gehört dem salafistischen Glauben an. Doch dieses eine Prozent ist sehr gut hörbar und in Problemvierteln sehr gut vernetzt. Teilweise bis hinein in die Stadtgremien.

Nicht umsonst hat franz. Inlandsgeheimdienst 150 Territorien ausgemacht, die sich bereits in der Hand der Islamisten befinden.

Wie diese Islamisierung durch Salafisten vonstatten geht, hat Bernard Rougier in seinem Buch "Les territoires conquis de l'islamisme" (Die vom Islam eroberten Gebiete) erklärt.

Ganze Stadtviertel sind in der Hand dieser Netzwerke. Frauen sieht man dort nur verschleiert. Prediger laufen durch die Strassen und sprechen arbeitslose Jugendliche an. Sportvereine nehmen keine Nichtmuslime auf, oder treiben diese aus den Vereinen. Gemeinschaftsduschen werden abgeschafft, weil diese Haram sind. In Bars werden Frauen rausgetrieben, auch Nichtmuslimas etc.

Nach den Sommerferien kamen z. B. in Seine Saint-Denis 4000 Schüler nicht zum Unterricht.

Saint-Denis ist durch vier Dinge bekannt, die Basilique Saint-Denis, in der die franz. Könige beerdigt wurden, bei den Aufständen von 2005 wurden bis zu 1500 Polizisten eingesetzt, um die Lage vor Ort in den Griff zu bekommen, durch den Polizeieinsatz, bei dem sich 2015 mehrere islamistische Terroristen in einer Wohnung verschanzten, und durch die Privatschule Al Andalus, die hier ansässig ist.

Al Andalus ist die arabische Bezeichnung für den Teil der iberischen Halbinsel, der unter muslimischer Herrschaft stand. Und dieser Name ist Programm. Vorsitzender des Schulvereins dieser Schule ist Mustapha Halloumi, ein salafistischer Prediger.

Wo ein Grossteil dieser 4.000 Schüler, die der Schule fernbleiben, in Saint-Denis unterrichtet wird, kann man nur mutmassen. Doch selbst wenn Schüler zur Schule gehen, so gibt es Islamunterricht durch Salafisten nach der Schule oder am Wochenende, in den Gebetsräumen der Moschee.

Allgemein lässt sich sagen, in diesen Vorstädten sammeln die Islamisten die Verlierer der Gesellschaft ein und viele dieser Verlierer haben einen Hass auf die Mehrheitsgesellschaft. Vor Jahren kümmerten sich noch die franz. Sozialisten um diese abgehängten Gruppen, heute haben die Salafisten dieses übernommen. Und sie geben Ihnen zwei Dinge, Hass auf die Gesellschaft in der sie die Verlierer sind, und eine Gruppe, in der sie sich geborgen fühlen.

Nicht umsonst war z. B. Salah und sein Bruder Abdeslam, Terroristen von 2015 in Frankreich durch Drogendelikte polizeibekannt. Sie besaßen sogar eine Kneipe, was somit nicht mit dem Islam vereinbar ist, die wegen solcher Delikte geschlossen wurde.

Wer glaubt, es sieht in Deutschland sehr viel besser aus, der täuscht sich. Hier sind es nur vornehmlich türkische Gruppen, die aktiv sind…

Wer hier jetzt wieder Töne spuckt, wie Steinmeier, Merkel oder all die anderen Politikclowns, der muss nun jedoch Taten vorweisen. Doch daran hapert es seit Jahren.

Gibt es viele Islamisten, gibt es auch mehr, die sich dem Rechtsextremismus anschliessen. Denn auch die Islamisten bedienen sich der Islamophobie, um ihre Ziele zu verfolgen. Und je mehr Islamisten, desto mehr Rechte. Desto mehr Islamophobie... Ein Teufelskreis.

Und wären es nicht die Islamisten, in den Vorstädten, dann würden dort andere Rattenfänger ihr Unwesen treiben. Nur Latrinenparolen wie oben, die helfen mit Sicherheit nicht!

6011939/pixabay https://pixabay.com/de/photos/muslimischen-islam-religion-2545111/

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