Die AfD hat die SPD überholt, für linke Demokraten eine Schreckensnachricht. Die Werte von Nahles kann man schon nicht mal mehr mit durchwachsen, sondern nur noch mit katastrophal beschreiben. Wobei doch genau das die Lösung ist, die SPD muss weiblicher werden. Also noch weiblicher als bisher. Da gibt es im Koalitionsvertrag die Absicht, eine „ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie entwickeln und mit einem Aktionsplan umsetzen“ zu wollen. Frauen in Führungspositionen, für die SPD immer noch eine Katastrophe. Frauen im öffentlichen Dienst, immer noch zu wenig, daher Quote etc. pp.

Selbst der Frauenanteil im Bundestag, der, Skandal, nur etwas über 31% beträgt, ist eine Frechheit und muss erhöht werden. Das gerade nur 32% Frauen über den Koalitionsvertrag abstimmen dürfen, weil die Quote weiblicher SPD Mitglieder einfach nicht mehr hergibt, ist natürlich kein Skandal! Das geht ja nun auch nicht, dass eine Partei zahlende Mitglieder nicht annimmt, und auch geht nicht, dass man dann neuen Mitgliedern mit Schwanz einfach kein Wahlrecht gibt. Im Bundestag ist gleiche Situation jedoch ein Skandal, weil Ausdruck des Patriarchates.

Falls jemand etwas zu Männern und Jungen sucht, deren Suizidrate drei Mal so hoch ist, die im Schnitt 5 Jahre eher sterben, öfter die Schule abbrechen, männliche Jugendliche öfter arbeitslos sind, weil sie männlich sind und noch viele beunruhigende Zahlen mehr, all das ist für eine Partei der Arbeiter und kleinen Angestellten kein Problem. Ministerpräsidentinnen wie Schwesig oder Kraft schicken ihre Söhne einfach auf Privatschulen und alles ist in Butter.

Männerprobleme? Alles, was der Koalitionsvertrag zu Männern zu sagen hat, passt in einen Tweet:

„Zeitgemäße Gleichstellungspolitik nimmt auch Jungen und Männer in den Blick. Auch sie müssen sich auf gesellschaftliche Entwicklungen und neue Anforderungen einstellen. Dies wollen wir politisch unterstützen.”

Das reicht für Jungen und Männer als Text! Passt Euch dem Feminismus an, und ihr erhaltet Unterstützung... Liebe Feministinnen, ich kann Euch beruhigen, natürlich leben wir auch weiterhin in einem bösen Patriarchat, das bekämpft werden muss, auch wenn Männer im Koalitionsvertrag nicht vorkommen.

Die Ausrede von SPD (übrigens auch von Grünen) zur Schulbildung von Jungen ist, dass dies ja nur Migrantenjungen betrifft. So z. B. ersichtlich im „Geschlechterkampf von rechts“, aus der FES (Seite 5). Doch Konzepte um diese, übrigens doppelte Benachteiligung, einmal als Junge und einmal als Migrant, zu bekämpfen, sucht man trotz Familiennachzug für Flüchtlinge vergeblich. Man holt also tausende Menschen hierher, denen man nachher alle Möglichkeiten sich zu bilden, zu integrieren und sich selbst zu versorgen, verbaut. Das ist sozialdemokratische Politik im neuen Jahrtausend!

In dieser Phase tun sich drei Politikerinnen in der SPD hervor, zum einen, die sich pünktlich nach Ostdeutschland abgesetzte, Schwesig mit dem Spruch „Frauen sind klüger als die Männer“. Andrea Tourette Bätschi Nahles mit, "Wenn's leicht wäre, könnte es ja ein Mann machen" und Candystorm Barley, der man nun nachsagt „Hauptsache Minister! - Katarina Barley macht alles“

Währenddessen schwinden die Umfragewerte der SPD immer weiter und die zukünftige Vorsitzende Nahles verliert in Umfragen immer weiter an Zustimmung, einige Beispiele:

„32 Prozent der Deutschen glauben, dass Nahles "eine Sprache spricht, die die Menschen verstehen.“

Wobei sich nun der Normalbürger fragt, was an Bätschi nicht zu verstehen ist?

„26 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Nahles weiß, welche Sorgen und Nöte die Menschen haben"

Wie kann man nur von einer per Definition einfühlsamen Frau annehmen, sie kennt unsere Sorgen und Nöte nicht?

Auch die anderen Werte sind alamierend, Führungsqualitäten trauen Nahles 24% zu, Ideen für die Zukunft von Deutschland sehen 20% und für vertrauenswürdig halten Nahles nur 18% der Deutschen. Die Zahlen sind katastrophal für eine Politikerin einer ehemaligen Volkspartei. Selbst Schulz nach seinen dauernden Wortbrüchen stand besser da wie Nahles.

Trotzdem macht die SPD weiter, denn die SPD muss weiblicher werden. So zitiert Genderama (unter 3.) den Vorwärts, nach dem die SPD im Willy Brand Haus eine Staabsstelle für die Belange von Frauen einrichten möchte. Natürlich geht es bei der Stelle „um den Blick der Frauen auf unsere Gesellschaft, um ihre Perspektive auf Probleme sowie um ihre Lösungsideen." Da erwarten wir SPD Kenner jetzt aber jede Menge neuer Sichtweisen...

Go for 10% SPD, GoGoGoGoGoGoGo!!!

Wenn das so steil weiter bergab geht, wird die SPD die nächste Wahl nicht mehr erleben. Seit der BTW letztes Jahr hat sie 6% verloren. Und das Schlimme ist, ich finde es nicht mal schade. Als Vater, als Mann und als Elternteil eines Sohnes kann ich diese (und auch keine andere linke) Partei nicht mehr wählen…

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