Corona-Bilanz der Jahre 2020 und 2021 im Vergleich

Da es wirklich schwer ist, das, was seit Anfang 2020 auf der ganzen Welt geschieht, zu verstehen und es möglichst sachlich zu beurteilen, habe ich in den letzten Wochen die Zahlen, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht, ausgewertet und nun diesen Beitrag verfasst, um meine Ergebnisse hier mitzuteilen.

Vor den Corona-Viren habe ich mich von Anfang an nicht gefürchtet, aber ich hatte seit Beginn der Pandemie das ungute Gefühl, dass die Verantwortlichen viele Fehlentscheidungen treffen würden, die nicht nur das gesamte Leben der Bürger beeinträchtigen, sondern weitreichende Folgen mit sich bringen könnten. Und genau dieses ungute Gefühl scheint sich zu bestätigen, denn inzwischen gibt es viele Länder, die zwar sehr viel impfen, aber trotzdem viele Neuinfektionen zu verzeichnen haben und nicht so gut dastehen wie es erwartet wurde. Welche Länder das zurzeit sind, kann man auf der folgenden Grafik sehen.

Quelle: https://www.ecdc.europa.eu/en/geographical-distribution-2019-ncov-cases

Ich möchte gar nicht auf die einzelnen Pannen und Peinlichkeiten eingehen, die sich seither ereignet haben und auch niemandem einen Vorsatz unterstellen, sondern zunächst einmal die Wellen der Neuinfektionen und danach auch die Zahl der Todesopfer der letzten beiden Jahre miteinander vergleichen, um herauszufinden, ob die Impfungen die Situation verbessert und zumindest zu weniger Todesfällen geführt hat oder nicht.

Es kann zwar niemand wissen, wie hoch/niedrig die Wellen und Zahlen ohne die Impfungen ausgesehen hätten, doch wenn es stimmt, dass die Impfung zwar nicht vor einer Infektion und der Weitergabe der Viren schützt, aber die Zahl der Todesfälle verringert, dann müsste die Zahl der Todesfälle im Jahr 2021 in jedem Fall niedriger sein, als im Jahr 2020, als noch nicht geimpft wurde.

Doch hier zunächst eine Grafik von den Wellen der Neuinfektionen weltweit:

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1101407/umfrage/entwicklung-der-taeglichen-fallzahl-des-coronavirus-weltweit/

Mir ist zwar schon viel früher aufgefallen, dass die Impfungen die Zahl der Neuinfektionen nicht senken, sondern sogar zu steigern scheinen, aber mit einem so extremen Anstieg der weltweiten Neuinfektionen wie Ende 2021, habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und bin sehr schockiert darüber.

Wenn man die einzelnen Länder vergleicht, scheinen die Länder, die besonders viele Impfungen verabreichen, viel schlechter abzuschneiden, als die, in denen weniger oder gar nicht geimpft wird. Den hohen Anstieg der Neuinfektionen kann man zwar dadurch erklären, dass die neuen Varianten ansteckender sind und die Tatsache, dass die Länder, in denen fast gar nicht geimpft wird, besonders gut dastehen, kann man natürlich auch dadurch erklären, dass die Bevölkerung in diesen Ländern besonders jung ist, aber ist das wirklich so?

Hier nun eine Grafik, auf der die weltweiten Todesfälle abgebildet werden.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103240/umfrage/entwicklung-der-weltweiten-todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus/

Um die Anzahl der weltweiten Corona-Todesfälle der beiden Jahre miteinander zu vergleichen, habe ich die Zahl der Todesfälle bis zum 1.1.2021 von der Gesamtzahl der Todesfälle bis zum 1.1.2022 abgezogen und die folgende Berechnung vorgenommen: 5.458.490 - 1.931.210 = 3.527.280

Im Jahr 2021 sind also wesentlich mehr Menschen mit oder an Corona-Viren gestorben als 2020, als es noch keine Impfungen gab, und zwar ganze 64,62 % mehr. Dazurechnen müsste man eigentlich auch die Todesfälle "im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gegen Covid-19", aber da es mir nicht möglich war, offizielle Zahlen über die Anzahl der Menschen, die mutmaßlich durch die Impfung gestorben sind, zu finden, lasse ich diese Gruppe außen vor.

Es ist jedoch schon sehr bedenklich, dass die offizielle Zahl der Corona-Todesfälle seit Beginn der Impfungen so erheblich angestiegen ist und dass in vielen Ländern trotzdem immer weiter und immer mehr geimpft wird. Denn da man wohl davon ausgehen kann, dass diese öffentlichen Daten auch denjenigen vorliegen, die die Entscheidungen treffen, kann man sich wirklich fragen, warum sie weiterhin auf Impfungen setzen, die definitiv nicht das tun, wofür sie vorgesehen sind, nämlich vor einer Infektion zu schützen, und offensichtlich auch nicht dazu beitragen, dass weniger Menschen an oder mit den Corona-Viren sterben.

Daher ist es m.E. auch nachvollziehbar, dass diesbezüglich so viele Theorien entstanden sind und dass es Menschen gibt, die den Verantwortlichen sogar Vorsatz unterstellen, denn eigentlich müsste es doch selbstverständlich sein, dass sie ihre Vorgehensweise ändern, sobald sich herausstellt, dass sie nicht zum erwünschten Ziel führt. Warum sie dennoch weiterimpfen und sogar immer mehr Druck auf die Nichtgeimpften ausüben, weiß ich nicht, aber da ich mich nicht in wüste Spekulationen verstricken, sondern an den Fakten orientieren möchte, habe ich in den letzten Wochen viele Daten gesammelt, um sie möglichst objektiv auszuwerten und dabei einige interessante Details herausgefunden.

So ist mir aufgefallen, dass es einige Länder gibt, die gar keine Drittimpfungen verabreichen und dass sich unter den 80 Ländern mit den wenigsten Todesfällen je eine Million Einwohner, 70 Länder befinden, bei denen es so ist. Unter den ersten 40 Ländern mit den wenigsten Todesfällen befinden sich nur zwei Länder, die zwar Drittimpfungen verabreichen, aber mit 1,7 % und 1,8 % nur eine sehr geringe Impfquote an Drittimpfungen aufweisen. Unter den 80 Ländern mit den meisten Todesfällen befinden sich hingegen viele Länder, die eine z.T. sogar sehr hohe Impfquote an Drittimpfungen haben und auch viele, deren Impfquoten an Erst,- und Zweitimpfungen nicht so niedrig ist, wie ich erwartet hatte.

Die Frage, warum die Verantwortlichen trotz dieser Fakten an ihrer Impfstrategie festhalten und die Politiker von Österreich und Deutschland sogar planen, eine allgemeine Impfpflicht anzuordnen und durchzusetzen, scheint also mehr als berechtigt zu sein, aber ob sie die angekündigte Impfpflicht wirklich umsetzen können, wird sich noch zeigen. Denn es gibt nicht nur die vielen Menschen, die sich unter keinen Umständen impfen lassen möchten, sondern auch immer mehr Geimpfte, die die Lust verlieren, sich immer wieder nachimpfen zu lassen.

Und je mehr Menschen es werden, umso größer ist die Chance, dass die Verantwortlichen ihr bisheriges Vorgehen überdenken und Entscheidungen treffen, die dazu führen, dass die Pandemie endlich endet und wir genauso mit den Corona-Viren zu leben lernen, wie mit den Influenza, - und all den anderen Viren, die es auf dieser Erde gibt und mit denen wir schon immer leben.

Ich bin nämlich felsenfest davon überzeugt, dass die Pandemie ohne die Impfungen schon lange zu Ende wäre, aber doch etwas überrascht, dass mir sogar die meisten Geimpften in meinem Umfeld darin zustimmen. Auf die Frage, warum wir dieser Überzeugung sind, werde ich in meinem nächsten Beitrag eingehen und schildern, wie ich mir das Ende dieser Pandemie vorstelle.

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