Ein Afghane stach letzte Nacht in Wien vier Menschen nieder. Solche Taten schaden nicht nur den Opfern und ihren Angehörigen, sondern vertiefen auch die Spaltung unserer ganzen Gesellschaft: In Linke und Rechte, in In- und Ausländer. Sind solche Täter das wirklich wert?

Die Liste importierter Gewalttaten ist wieder um einen Eintrag länger geworden: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein 23-jähriger Afghane an einer U-Bahnstation eine ganze Familie niedergestochen: Den fast 60-jährigen Vater, die Mutter sowie die erst 17 jährige Tochter. Alle schwebten auf der Intensivstation in Lebensgefahr, den Vater dürfte es besonders hart erwischt haben.

Da der Blutdurst des Mannes offensichtlich noch nicht gestillt war, eilte er zu Fuß weiter auf den Praterstern, um dort noch einen Tschetschenen niederzustechen. Der Praterstern ist übrigens gerade jene Station, an der vor fast genau zwei Jahren wiederum zwei Afghanen eine türkische Studentin brutal vergewaltigten: Sie schlugen ihren Kopf so lange gegen das schmutzige Klo, bis sie Ruhe gab und am dreckigen Boden einer öffentlichen Toilette die Schandtat über sich ergehen ließ.

Das sind keine Einzelfälle, das ist eine von vielen vorhergesagte Kette von Ereignissen, die in einem direkten temporalen Zusammenhang zum Sommer der großen Invasion steht. Seit in den warmen Monaten des Jahres 2015 die Grenzen unserer Länder offenstanden wie Scheunentore, haben wir Probleme – mit der Milde unseres gezähmten Rechtsstaates ist dem augenscheinlich nicht beizukommen. Die Ereignisse reißen ja seit der Kölner Silvesternacht nicht ab.

Wir müssen erkennen, dass diese Täter nicht nur ihren Opfern, sondern letztlich allen Teilen unserer Gesellschaft schaden: Auch all den Migranten, die hier wirklich einfach nur ein ruhiges Leben in Sicherheit und Wohlstand anstreben. Ein Migrationshintergrund ist oft sichtbar, am Aussehen oder am Namen. Wie kommt etwa ein IT-Techniker aus dem Iran oder ein Schüler aus Syrien dazu, unter einer zunehmend angespannten Stimmung zu leiden, die mit solchen Bluttaten zwangsläufig einhergeht?

Wenn für die gesamte Bevölkerung klar wäre, dass jeder, der eine solche Straftat begeht, sein Aufenthaltsrecht verwirkt hat, grübe das auch einer pauschalen Skepsis gegenüber allen anderen Ausländern das Wasser ab. Es darf nicht länger ein Hindernis für die Abschiebung von Mördern und Gewaltverbrechern sein, wenn sie aus einem Kriegsgebiet kommen – im Gegenteil. Wenn er nicht aus einem kommt, dann sollte man ihn erst recht über einem abwerfen. Da hat er dann Gelegenheit, seine Natur auszuleben.

Für Vergewaltiger, Mörder und andere Gewaltverbrecher darf es kein Erbarmen, kein Mitleid und vor allem keinen Schutz geben. Wer solchen Menschen das Leben rettet, macht die Welt nicht zu einem besseren Ort, sondern zu einem schlechteren.

In der Bibel spricht Gott zu Noah: „Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden.“ Vielleicht sollten wir uns angesichts mancher Ereignisse wieder auf Gesetze berufen, die es schon länger gibt es die Genfer Menschenrechtskonvention.

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