Natürlich spielt die Herkunft der Täter eine Rolle!

Screenshot der "Zeit im Bild" auf Facebook. Bearbeitete Zusammenstellung.

Der deutsche Presserat hat verordnet, die Herkunft von Straftätern nur noch in Ausnahmefällen zu nennen. In Österreich sind Angaben zum Migrationshintergrund hingegen zulässig. Zurecht, denn die Öffentlichkeit hat ein legitimes Interesse zu erfahren, wie viele Straftaten politisch zu verhindern wären.

Von Friedrich Langberg

Es passiert ja dieser Tage nicht selten, dass ein schauriges Gewaltverbrechen durch die Medien geistert. Ein Kind wird geköpft und im Müll entsorgt, eine junge Frau wird ohne ersichtlichen Grund die Stufen hinunter getreten, ein Obdachloser wird angezündet, eine Familie wird am Praterstern nieder- oder eine Frau in Wien Favoriten abgestochen. Nach kurzen Ermittlungen stellt sich nicht selten heraus: Der Täter war ein Migrant, das Tatmotiv war „allgemeine Unzufriedenheit“ bzw. die aus selbiger resultierende Frustration.

Die Herkunft der Täter ist von öffentlichem Interesse

Es dauert nach solchen Vorkommnissen üblicherweise nicht lange, bis sich in den Kommentarspalten unter den Berichten die Fraktion der weltverbessernden Relativierer auszubreiten beginnt. Sie beharren darauf, dass die Herkunft solcher Täter keine Rolle spiele und infolgedessen auch nicht erwähnt zu werden braucht.

Das ist Unsinn. Zwar haben sie recht mit dem Argument, dass die Herkunft eines Täters auf den Gesundheitszustand seines Opfers keinen Einfluss hat. Der Staat und die Gesellschaft haben aber sehr wohl ein Interesse daran, über die offensichtliche Häufung bestimmter Gewaltdelikte ausgehend von bestimmten Communities in Kenntnis gesetzt zu werden.

Nicht etwa, weil Einheimische keine Verbrechen begingen. Nicht, weil Gewalt an Unschuldigen ein alleine am Islam oder sonst wem festzumachendes Spezifikum wäre – mitnichten. Sondern deswegen, weil jedes Land für seinen eigenen soziologischen Unrat verantwortlich sein sollte.

Schwarze Schafe gibt es tatsächlich überall

Es ist wie in Familien: Ein schwarzes Schaf ist in fast jeder ausfindig zu machen. In manchen mehr, in anderen weniger. Die übrigen Mitglieder müssen dann überlegen, wie sie mit den Delinquenten zu verfahren gedenken: Verstoßen? Enterben? Einfach akzeptieren? Sich um Besserung bemühen? Das obliegt dann der jeweils durch Nachnamen und Erbgut verbundenen Gemeinschaft.

Was gewiss jede Familie überfordern würde, wäre, als Sammelbecken für die Sonderfälle der gesamten Nachbarschaft herzuhalten. Genau das ist es, was die für Massenmigration attraktiven Länder des Westens verhindern müssen: Als Sammelbecken für jene angesehen zu werden, die schon in ihren Heimatländern zurecht niemand haben will.

Die Mitschuld der Linken an importierter Kriminalität

Gewalt von Zuwanderern lässt die Emotionen deswegen eher hochgehen, weil sie – anders als die einheimische Kriminalität – durch Umsetzung legitimer politischer Forderungen hätte verhindert werden können: Etwa durch sichere Grenzen. Sie wird darum auch von jenem politischen Lager durch Nichtnennung der Herkunft zu kaschieren versucht, das für die offenen Grenzen verantwortlich war: Die Linken und ihre Wähler.

An jedem durch Einwanderungspolitik verursachten Opfer tragen sie Mitschuld. Jedes dieser Opfer ist ein Haarriss im Staudamm ihres naiven Weltbildes. Und sie reagieren deswegen so sensibel auf entsprechende Fälle, weil sie wissen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis ihre ideologische Mauer von den Fluten der Wirklichkeit eingerissen wird.

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