Friedrich Langberg (Youtube)

Es gibt immer noch haufenweise Leute, die jedes Artikulieren von Skepsis in Bezug auf Einwanderung für rassistisch halten. Irgendwie hat diese Haltung nach allem, was in den letzten Jahren in Europa passiert ist, etwas Infantiles. Die Veränderung der Gesellschaft durch Einwanderung ist kein kultureller Phantomschmerz der 2 Promille an Rest- und Neonazis, die es vielleicht noch gibt. Die Probleme sind real!

Fanatiker sind Menschen, die eine komplexe Realität auf eine einzige Idee zu reduzieren versuchen. Rassisten sind Fanatiker, die einen Menschen nicht als Ganzheit, sondern als Produkt seiner ethnischen Abstammung betrachten. Das ist natürlich Unsinn: Efghani Dönmez etwa halte ich für einen sympathischeren Österreicher als Ulrike Lunacek. Wir haben hier kein allgemeines Ausländerproblem, sondern spezielle Probleme, die sich proportional mit dem Anwachsen einer konkreten demographischen Gruppe verschlimmert haben: arabischen Muslimen. Keiner redet über japanische Touristen, deutsche Studenten oder ungarische Pflegerinnen – warum? Weil sie keine Probleme machen – eher im Gegenteil.

Wann gelingt Integration?

Die Frage, ob Integration gelingen kann oder nicht, ist größtenteils eine Frage der kulturellen Kompatibilität der Einwanderer mit dem Zielland. Für jeden eigenen Standpunkt wird man irgendwo ein Land finden, in dem das Gegenteil dessen normal ist, was man von zu Hause kennt. Das ist an sich auch völlig irrelevant, denn noch ist der Erdball groß genug. Relevant wird es in dem Moment, in dem Menschen aus irgendwelchen Gründen von dem einen Land in das andere wandern, ohne sich in den veränderten kulturellen Kontext integrieren zu können oder zu wollen.

Zwei Welten

Wenn Schweizer über die Grenze nach Österreich fahren, dann trennen sie ein paar Nuancen im Dialekt und ein paar regionale Gewohnheiten. Die arabische Welt hingegen ist der komplette Gegenentwurf dessen, was Europa kulturell definiert.

-Während wir religiös erkaltete Gesellschaften sind, steht in weiten Teilen der islamischen Welt auf den Abfall vom Glauben die Todesstrafe.

-Während bei uns inzwischen Schulpflicht bis zur Volljährigkeit herrscht und viele Abgänger aus diesem System dann noch ein paar Jahre studieren, können in vielen Herkunftsländern oft 20% der Einwohner nicht lesen und schreiben.

-Während bei uns Frauen heute so frei(zügig) sind wie sonst nirgendwo, werden sie in den Herkunftsländern arabischer Migranten in Müllsäcke gehüllt und nach vorehelichem Geschlechtsverkehr gesteinigt – und sei es nach einer Vergewaltigung.

-Während bei uns die Geburtenraten immer tiefer sinken und der durchschnittliche Europäer bald so alt ist wie hier vor hundert Jahren noch die Lebenserwartung war, gibt es in der arabischen Welt ununterbrochen Kriege und Bürgerkriege, weil von 10 Kindern pro Familie eben nur 3 in Arbeit und Brot gesetzt werden können.

Das sind manifeste kulturelle Unterschiede, die man nicht einfach in einem sechswöchigen AMS-Integrations-Kurs ausbügeln kann. Es macht aus unserer Sicht auch keinen Sinn, aufeinander zuzugehen und sich irgendwo in der Mitte zu treffen, wie mach Irre es in ihrer Naivität oft einfordern. Wenn eine höher entwickelte Zivilisation sich mit einer rückständigeren in der Mitte trifft, dann kann diese „Mitte“ nur eine Schlechterstellung für die höher entwickelte Zivilisation bedeuten.

Man muss auch einfach zur Kenntnis nehmen, dass man nicht alle Probleme ausdiskutieren kann. Ein Veganer und ein Kannibale können sich nie auf ein Gericht einigen, das beiden schmeckt. Genauso wenig kann oder muss eine Gesellschaft versuchen, den Spagat zwischen islamischer Theokratie und westlich-säkularer Gesellschaft hinzubekommen – langfristig wird sich das eine oder das andere durchsetzen.

Wir sind nicht für jeden verantwortlich!

An dem Punkt muss man auch anerkennen, dass es kein nationalistischer Chauvinismus ist, auf seinem Standpunkt zu beharren, denn unser Standpunkt ist der richtige. Wäre dem nicht so, würden ja wir zu denen wandern und nicht die zu uns. Wir sind auch nicht für jeden verantwortlich, der zu uns kommen will. Man ist ja als Opfer eines Einbruches auch nicht dafür verantwortlich, einen Sozialplan für den Einbrecher zu erstellen und für seinen Unterhalt aufzukommen. Wer mit den Zuständen in Europa nicht zurechtkommt, der muss hier nicht bleiben – es gibt keine Einreisepflicht. Wer in einem Land leben möchte, in dem Frauen verschleiert herumlaufen und das Wort Gottes über allem steht, der ist nicht zwangsläufig ein schlechter Mensch. Aber er ist halt hier fehl am Platz und hat eine ganze Palette an Staaten zur Auswahl, in denen er sich vielleicht geborgener fühlt als hier.

Seid realistisch!

Es muss auch endlich dieses naive Geschwafel von Integration aufhören. Integration ist nicht mehr möglich, wenn die Mehrheitsverhältnisse kippen. Wenn in einer Klasse mit 30 Schülern 15 Nationalitäten vertreten sind und nur noch 3 Kinder vorhanden sind, deren Muttersprache Deutsch ist, wer soll sich da wohin integrieren? In Favoriten, Ottakring oder Brigittenau kann man sich ansehen, wohin uns die leeren Versprechen naiver Politiker in den vergangenen Jahrzehnten geführt haben. In ein Nebeneinander, das immer öfter zum Gegeneinander wird – aber in den seltensten Fällen zu einem Miteinander. Migranten heiraten unter sich, haben ihre eigenen Geschäfte, ihre eigene Religion, ihr eigenes Fernsehen, behalten ihre Sprache bei und bleiben ihren Politikern treu. Für diese Art der Einwanderung ist das Boot eindeutig voll, sonst sieht in 2 Generationen ganz Österreich aus wie Favoriten oder Ottakring.

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