Die Missgeburt der Geisteswissenschaften

Gender Studies

An immer mehr Universitäten wird der Studiengang „Gender Studies“ angeboten. Nun hatte ich die zweifelhafte Freude, mir die Vorlesungsskripte des Bachelor-Studiums genauer anzusehen. Die unmittelbaren Folgen waren Kopfschmerzen, Tobsuchtsanfälle, Amokphantasien und die Massenvernichtung von Schokoladeneis.

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Warum?

Auffallend war zunächst das geringe wissenschaftliche Niveau der Inhalte. Theorien wurden bestenfalls an der Oberfläche angekratzt, mit vielen bunten Bildern verziert und so vereinfacht, dass sie wirklich jede hirnverbrannte Evolutionsbremse verstehen kann.

Kann man „Gender Studies“ überhaupt als Wissenschaft bezeichnen? Bisher sind kaum verwertbare Forschungsergebnisse aus den Fakultäten bekannt. Wie ist die Anerkennung als Forschungsgebiet und die Finanzierung der Forschungsevaluation also zu rechtfertigen? Es wirft die Frage auf, inwiefern eine fachliche Akkreditierungen und Evaluierungen für „Gender Studies“ durchgeführt wurde. Wurde dieser Studiengang nur genemigt, weil die Dekane Angst vor hysterisch kreischenden FeministInnen hatten?

Ziel des Studiengangs

Die Philipps Universität Marburg formuliert das Ziel des Studiengangs wie folgt.

„Die Asymmetrie der Geschlechterverhältnisse durchzieht alle gesellschaftlichen Bereiche und schränkt die Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten von Subjekten ein. In den Gender Studies Modulen wird Geschlecht als ein Mechanismus begriffen, über den soziale Positionen, Arbeit, Macht, Ressourcen und Anerkennung different und hierarchisch zugewiesen werden. (…)

Ein wichtiges Anliegen des Studienprogramms ist die Entwicklung von Perspektiven für eine Überwindung hierarchischer Geschlechterverhältnisse in Wissenschaft und Gesellschaft.“

Hier wird offen kommuniziert, dass man kein spezielles Bildungsziel verfolgt. Es geht überhaupt nicht um ernsthafte Geschlechterforschung. Es geht um politische und gesellschaftliche Ziele.

Was genau hat das an einer Universität zu suchen, die sich selbst als Bildungseinrichtung bezeichnet? Politische Indoktrinierung auf dem Niveau eines Realschulaufsatzes ist tatsächlich ein anerkannter Studiengang.

Interessant ist, dass es an der besagten Universität eine Frauenbeauftragte gibt, nicht aber eine Männerbeauftragte. Die Bekämpfung von Asymmetrie erfolgt also logischer Weise durch Asymmetrie. Ungleichheit wird automatisch zu Ungerechtigkeit umformuliert. Die Frage, ob Gleichschaltung überhaupt dem Menschen gerecht wird, steht nicht zur Diskussion.

Was ist mit den Naturwissenschaften?

Humanbiologie, Neurologie ect. bieten viele wichtige Ansatzpunkte für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Thema, zumal sie sehr viele reliable Ergebnisse vorweisen können. Der Zusammenhang zwischen Geschlechteridentität und Biologie ist Tabu. „Gender“ hat sich als Begriff vom biologischen Geschlecht losgesagt.

Die seriöse Wissenschaft streitet allerdings noch immer um die Frage, welche Faktoren angeboren und welche anerzogen sind. Diese Debatte wird im Studiengang „Gender Studies“ überhaupt nicht geführt. Die komplette Naturwissenschaft wurde aus dem Themenkorpus verbannt. Sollte jemand die absurde Auffassung vertreten, dass eine Vagina möglicher Weise Einfluss auf die soziale Identität als Frau haben könnte, so hat er in diesem Themengebiet nichts verloren. Die komplette biologische Fortpflanzung wird bagatellisiert und verleugnet. In keiner anderen Geisteswissenschaft kommt Derartiges vor. Kein anständiger Psychologe würde beispielsweise die komplette neurologische Forschung ausblenden.

Die Darstellung des Geschlechts als rein soziale Kategorie, wird nicht begründet. Dieser Geschlechterbegriff ist ein feministisches Axiom und der Ausgangspunkt aller deduktiv-dogmatischen oder normativen Interpretationen in diesen Studiengang.

Ohne die dogmatische Anwendung sozialkonstruktivistischer Hirngespinste ist das Studium der Geschlechterforschung aktuell nicht möglich. Das hat nichts mit Forschung zu tun.

Am meisten wird das Thema „Diskriminierung“ diskutiert. Es geht fast immer um die Benachteiligung von Frauen, Homosexuellen, Transsexuellen, Intersexuellen, Irgendwas-Sexuellen und ausländischen Irgendwas-Sexuellen. Ein noch immer recht gängiges Geschlecht wird in diesem Kontext kaum thematisiert: Männer.

Es ist keine Wissenschaft!

Es ist eine marxistische Gehirnwäsche, die auf jede empirische Grundlage spuckt, beziehungsweise menstruiert. Wäre ernsthafte Forschung Gegenstand des Studiums, so hätte diese Thematik durchaus ihre Berechtigung. In dieser Form ist sie eine Peinlichkeit für jede Universität, die an diesem Bildungslimbo freiwillig teilnimmt.

Diese kognitive Fertigbackmischung eignet sich für alle, die nicht in der Lage sind, sich ihren Kuchenteig selbst zu mischen. „Gender Studies“ sind lächerlich. Durch die feministische Vergewaltigung dieser Geisteswissenschaft, kann sie nun als ideologiegeschwängerte Familienschande ihr Dasein fristen. Die Wehen sind bereits spürbar, das Kind wird hässlich.

Wer diesen Studiengang in Betracht zieht, dem wünsche ich eine aussichtsreiche Karriere als staatlich anerkannter selbstmitleidiger Däumchendreher. Mit etwas Glück düft ihr vielleicht bei McDonalds Pommes frittieren, was selbstverständlich nur der geschlechterbedingten Diskriminierung geschuldet ist.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder irgendjemanden, der ein richtiges Studium absolviert hat.

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