Kann es einen Islam geben, der die Menschenrechte respektiert? Kann es Gesellschaften mit islamischer Mehrheit geben, in denen die Menschenrechte geschützt werden? Kann es Gesellschaften mit islamischer Mehrheit geben, in denen Rechtsstaat, Demokratie und Freiheit des Individuums mit Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit gelten?

Wenn man sich die Situation so anschaut, wie sie im Moment und seit Jahrzehnten ist, muss man dies verneinen. Wenn mich die Zukunft etwas anderes lehren sollte, dann sei es so. Und das wäre gut. Es wäre gut, wenn die Geschichte zeigen würde, dass es möglich ist, dass Menschenrechte, Freiheit und Demokratie in Gesellschaften mit islamischer Mehrheit langfristig bestehen können.

Und das würde vielleicht beweisen, dass die Idee universeller Menschenrechte mit jeglicher Religion zu vereinbaren ist. Mohammed war, anders als Moses oder Jesus, ein Kriegstreiber. Wenn also eine Religion, die durch einen Kriegstreiber begründet wurde, mit westlichen Werten vereinbar ist, dann wären die Menschenrechte auch ganz real universell umsetzbar. Das Argument, dass gewisse Religionen oder Kulturen per se nicht mit freiheitlich-westlichen Werten vereinbar sind, wäre dann dahin.

Ich muss trotzdem sagen, dass ich dahingehend pessimistisch bin. Ich denke, dass eine Verbesserung der Situation erst mit einem Rückgang der Religiosität in diesen Gegenden einhergehen muss. Das widerum würde bedeuten, dass es doch am Islam an sich liegt.

Dasselbe kann man beim Christentum und vor allem beim Judentum nicht behaupten. Das Judentum ist mit freiheitlich-demokratischen Werten vereinbar. Die mehrheitlich jüdische und zu einem guten Teil sehr religiöse Gesellschaft des Staates Israel zeigt das. Auch das Christentum hat mittlerweile bewiesen, dass es mit freiheitlich-demokratischen Werten vereinbar ist. Heutzutage sind es oftmals Christen, die aufgrund der Verfolgung ihrer Glaubensbrüder sich für Religionsfreiheit und Menschenrechte weltweit einsetzen. In den USA gibt es immer noch recht viele gläubige Christen. Sie stellen in der großen Mehrheit - anders, als es in der Berichterstattung deutscher Mainstreammedien manchmal rüber kommt - keine Bedrohung für Freiheit und Menschenrechte dar. Im Gegenteil: Es handelt sich hier meist um Bürger, die starken Wert auf die Einhaltung von Recht und Verfassung legen.

Beim Islam dagegen muss man davon ausgehen, dass die Religion an sich ein Hindernis für Freiheit und Menschenrechte darstellt. Ich muss auch sagen, dass ich keine Sympathie für diese Religion empfinde, was beim Christentum und vor allem beim Judentum anders ist. Der Islam ist zwar abrahamitisch, aber nicht westlich. Der Islam meint mehr noch als das Christentum, es am besten zu wissen. Der Koran gibt vor, das ultimative und unveränderliche Wort Gottes zu sein. Gott wird wieder komplett der Welt enthoben, wo es doch das Besondere am Jüdisch-Christlichen ist, dass Gott in der Welt und in den Menschen wirkt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es in der islamischen Welt: Es scheint sich bei einigen Staaten was zu bewegen in Richtung Anerkennung des Staates Israel. Wäre sehr wünschenswert. Es wäre auch wünschenswert, wenn der scheinheilige Steinmeier und Maasanzugträger Maas nicht nur gut klingende Erinnerungs- und Staatsräsonreden schwingen würden. Für Israel gibt es nur einen verlässlichen Verbündeten: Die Vereinigten Staaten von Amerika.

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MartinUSH

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