Alles hat ein Ende, nur der Ökostrom hat zwei

Angenommen, ich wäre ein kleiner Stromkonzern.

Nehmen wir weiter an, ich hätte ein Wasser- und ein Kohlekraftwerk.

Nehmen wir an, ich hätte den Leuten in den letzten 100 Jahren ein Produkt namens "Strom" für "Geld" verkauft.

Nehmen wir an, ich will mehr verdienen, ohne etwas in meine Stromproduktion zu investieren.

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Also verkaufe ich weiter "Strom" für "Geld" und "Ökostrom" für "GeldGeld".

Mit meinem "Ökostrom" verkaufe ich ein Gefühl von moralischer Überlegenheit und verlagere den Schwarzen Peter in Form einer schlechteren Umweltbilanz auf Menschen, die sich das nicht leisten wollen oder schlicht keinen finanziellen Spielraum dafür haben.

Für die Umwelt macht's keinen Unterschied und ich freue mich über einen satten Zusatzgewinn.

Übrigens:

100% ökologischer Strom ist nur der, den ich am konventionellen Ende nicht produziere und auch die Natur nicht durch eine Ausweitung der Erneuerbaren schädige.

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Aber den kann ich leider nicht verkaufen.

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Tourix

Tourix bewertete diesen Eintrag 03.10.2022 00:26:40

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