Nun setzt Brunei also die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Homosexuelle aus, nachdem sie vor einigen Wochen beschlossen wurde.

Der internationale Druck wirkt. Er verschafft den Erdenbürgern eine Atempause, denen von Sultanat Brunei nichts anderes als der Vernichtungskrieg erklärt wurde.

Ein Grund zum Jubeln ist das noch nicht. Denn die Aussetzung einer Strafe verhindert nicht, daß weiterhin Todesurteile gesprochen werden und sich in den Gefängnissen mehr und mehr Menschen ansammeln, über denen ein Wiedereinsetzen der Todesstrafe wie ein Damoklesschwert hängt.

Es verhindert nicht, daß die Leben der Gefangenen auf dem Parkett der internationalen Diplomatie als Faustpfand eingesetzt werden können, um Zugeständnisse zu erreichen.

Es verhindert auch nicht, daß die Urteile vollstreckt werden, sobald die internationale Aufmerksamkeit nachlässt.

Nicht das Aussetzen der Strafe, sondern die Aufhebung der Urteile verschafft den Menschen eine lebenswerte Zukunfsperspektive. Bis dahin sollte der Druck und die Aufmerksamkeit aufrecht erhalten bleiben, sowohl auf das Sultanat Brunei, als auch auf die hiesigen Volksvertreter, den lukrativen Waffenhandel mit Brunei ebenso auszusetzen.

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