5 Dinge, die du gegen das Insektensterben tun kannst.

Ist es dir schon aufgefallen? Vor zehn oder 20 Jahren klebten nach einer Autofahrt viel mehr Insekten an der Frontscheibe als heute? Und ist dir auch aufgefallen, dass früher beim Picknick viel mehr Wespen und Fliegen um dich herum flogen?

Weltweit sterben Insekten – und schuld daran ist der Mensch. Dabei brauchen wir die kleinen Tiere, um zu überleben. Folgender Beitrag ist von utopia in weiten Teilen übernommen und hier im Detail nachzulesen. Was können wir tun, um das Insektensterben zu stoppen?

1. Bio kaufen

Bio-Lebensmittel werden auf dem Acker nicht mit gefährlichen synthetischen Pestiziden und Düngern behandelt. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft – insbesondere im industriellen Maßstab – schadet die Bio-Landwirtschaft damit den Insekten nicht mit giftigen Spritzmitteln. Zudem bieten viele, vor allem kleinere Bio-Höfe durch Fruchtwechsel und Brachflächen einen vielfältigeren Lebensraum für Insekten, als große konventionelle Betriebe.

2. Im eigenen Garten natürlichen Pflanzenschutz verwenden

Was für landwirtschaftliche Betriebe gilt, gilt natürlich auch für den eigenen Garten: Künstliche Pflanzenschutzmittel und Dünger sind keine gute Idee. Um die Pflanzen in deinem Garten dennoch vor Schädlingsbefall zu schützen, gibt es viele natürliche Methoden – vom Einsatz von Nützlingen über pflanzenbasierte Unkrautvernichter und Dünger, bis hin zu mechanischen Methoden.

Mehr dazu: Unkrautvernichter selber machen: so geht’s

3. Insektenhotels aufstellen

Weil es für Insekten zunehmend schwieriger wird, natürliche Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten zu finden, sind „Insektenhotels“ im Garten, im Hinterhof oder sogar auf dem Balkon eine gute Idee.

Die kleinen „Häuschen“ bestehen aus natürlichen Materialien wie Holz, Baumrinde, Bambus, Schilfrohr, Steine und Zapfen und bieten eine naturnahe Unterkunft für Insekten wie Hummerln, Wildbienen, Marienkäfer, Florfliegen, Ohrwürmer oder Schmetterlinge. Die Insekten können die Hotels sowohl als Nist- als auch als Überwinterungshilfe nutzen.

Kaufen**: z. B. bei Memolife, Avocado Store, DaWanda

Wer speziell für Wildbienen Nisthilfen aufstellen möchte, sollte ein paar Dinge beachten – der NABU gibt dazu hilfreiche Tipps.

4. Unordnung und bunte Blumen wachsen lassen

Gärten mit sauber gemähtem Rasen, akkurat gestutzten Buchshecken und Geranien in Kübeln bieten Insekten kaum Lebensraum oder Nahrung – solche Gärten tragen zum Insektensterben bei.

Insekten brauchen Vielfalt: Säe Wildblumenwiesen, pflanze heimische Stauden, Sträucher und Hecken und belasse deinen Garten ruhig ein bisschen wild und unordentlich, dann finden Insekten und Vögel Nahrung und Lebensraum. Wildblumenmischungen** kannst du übrigens auch im Balkonkasten wachsen lassen. Achte dabei unbedingt darauf, dass es sich um regionale Arten handelt.

Wildblumen helfen gegen das Insektensterben

Ein bisschen Wildnis im Garten tut den Insekten gut. (Foto: © Ingo Bartussek - Fotolia.com )

5. Auf giftige Mückensprays verzichten

Um lästige Insekten aus deiner Wohnung oder von der Terrasse zu vertreiben, brauchst du keine giftigen Sprays; diese sind oft tödlich für Insekten und auch nicht gut für die menschliche Gesundheit.

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