Ich machte mir Gedanken, ob ich denn einer der ersten sein könnte, welcher vermutet, dass beispielsweise Kinder und andere Personen aufgrund von Erzählungen, Vorerfahrungen, etc. fehlinterpretiert werden könnten?

Denn ich hörte Aussagen von Personen wie beispielsweise dass Kinder Süsses lieben, dass wenn Kinder mit etwas Geld zur Verfügung "bloss sinnfreies Zeug" kaufen würden, dass Mädchen die Farbe "rosa" bevorzugen würden und hingegen Jungs blau als Farbe mägen oder es gar ihre Lieblingsfarbe sei.

Gegenüber anderen Personen hörte ich ebenso mal Vorurteile, zB sagte eine Person, dass "Frauen mit Vollbart doch in den Zirkus gehören", wobei ich durchaus Leute kenne, welche sich feminin fühlen und auch körperlich vermutlich im Normbereich einer Frau sind, dennoch wachsen ihnen vereinzelnd Haare in der Region, wo Männer einen Bart bekämen.

Andere Personen meinen hingegen, dass beispielsweise ein Star mit feminineren Äusseren, weiblicher Stimme, jedoch erkennbareren Bart, sich doch für ein Geschlecht entscheiden solle, denn jetzt wirkt "er /sie/es" gar seltsam (waren ungefähr die Worte einer Person).

Ich fände Leute durchaus mit "untypischeren" Farben und unklischeehafteren Verhaltensweisen ganz okay, sogar mehr interessant, als dass ich es als negativ empfinden würde.

Ein sich wehrendes Kind, müsste nicht gleich "rebellieren", finde ich. Ich würde die Person eher als "bekanntgeben, wo die eigenen Grenzen liegen" empfinden, wobei ich es auch so sehe: gibt besagtes Kind bekannt, es bräuchte diese Eltern nicht, hiesse es nicht, dass gar alle (anderen) erziehungsberechtigte Personen nicht in Frage kämen würden. Wäre demnach nach kleineren Wunden beispielsweise weinend nach einer vertrauten Person Ausschau gehalten, empfinde ich dass ggf. doch die Sympathie einer anderen Person gewollt sein könnte (auch dass Antipathie nicht erst im späteren Alter entdeckt werden würde, sondern bereits zuvor bekannt wäre).

Manche Gespräche unter vermuteten Eltern und Kinder finde ich meist spannend, denn wenn die Meinung des Kindes entweder ignoriert wird, oder zwar hinterfragt jedoch nicht darauf eingegangen werde, oder (was ich hingegen ziemlich selten mitbekomme) dass Kinder sogar auch als gänzlich wahrgenommen werden und nicht nur nach der Meinung gefragt werden, sondern auch wie es (finde ich) Freunde handhaben sollten: sie respektieren den Gegenüber als Individuum, nicht als jünger / unwissender / oder anders negativ.

Ich erkenne meist im Zusammenhang mit Tiere oder jüngeren Personen, dass sich ein Teil des Gesprächsgegenübers meist mit einer höheren Stimme gibt. Manche berichteten mir, es sei wegen der Niedlichkeit, sodass die Stimme automatisch höher werde. Selbst denke ich eher (auch wenn ich meine eigene Stimme nicht empfinden kann, die Ursache ist hierbei jedoch noch von keinem HNO gefunden worden), dass es auch Leute geben könnte, welche durchaus die Stimme neutral halten und nur bei Epotionen wie Freude, Trauer, etc. ändern würden (persönlich könnte ich mir nicht vorstellen, dass Tiere oder Personen auf mich eine Niedlichkeit ausüben könnten, auch würde es beim Gegenüber ggf. mehr zu Unglaubwürdigkeit schwanken, wenn man vom Inhalt, als auch von besagter Stimmveränderung, aktiv mitbekäme).

Neben der Stimme merkte ich auch manche Leute, welche gegenüber anderen Personen Vorurteile hätten, beispielsweise aufgrund unterschiedlichen Eigenschaften, äusserlichen Merkmalen, dem Wissensstand, etc.

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MartinMartin

MartinMartin bewertete diesen Eintrag 07.09.2017 18:08:36

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