Die Muttisöhnchen von der Antifa sind Teil des Systems

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Wenn die Antifa zu einem „Aktionswochenende“ aufruft, ist am Montag in den Zeitungen von eingeschlagenen Schaufensterscheiben, brennenden Autos oder beschmierten Wohnhäuserfassaden zu lesen. Hotspots der linksextremen Frustrationsentladungen sind meist einzelne Stadtteile von Berlin, Leipzig oder Frankfurt. Nun rufen die selbsternannten Antifaschisten mit der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ zu einem „bundesweites Antifa-Aktionswochenende am 5. & 6. März gegen die AfD und ihre Freunde“ auf. Linksextreme in ganz Deutschland werden dazu angehalten, die „Brandstifter in Nadelstreifen“ zu „besuchen“ und den Wahlkampf „kreativ zu begleiten“.

Damit die Aktionsteilnehmer ihre grauen Zellen nicht weiter anstrengen müssen und ihre Geisteskraft lieber für lustige Genderformulierungen in ihren Flugblättern verwenden können, ist auf der Netzseite der Kampagne auch gleich ein Foto mit den potentiellen Zielen zu sehen, die es zu besuchen gilt. Direkt auf der Startseite der Kampagne prangt seit einigen Tagen ein auf den Kopf gestelltes Foto der AfD-Demonstration „Asyl braucht Grenzen – Rote Karte für Merkel“ Anfang November in Berlin. Darauf zu sehen sind in erster Reihe Frauke Petry, Alexander Gauland, Beatrix von Storch und andere Funktionäre der Partei.

Antifaschistische Gossenrhetorik

In einem beigefügten Text, dessen antifaschistische Gossenrhetorik keinen Zweifel hegen läßt, wes‘ Geistes Kind die Urheber sind, wird erklärt, warum die AfD zum Abschuß freigegeben ist. Dort ist von „modernen Nazis“ die Rede, die sich eines „Nützlichkeitsrassismus‘“ bedienten. Damit stehe die AfD auf einer Seite mit den Regierungsparteien, die sich ebenfalls der „Festung Europas“ verschrieben hätten. Um dies zu untermauern, bemühen die Texter ein Zitat von CSU-Urgestein Günther Beckstein, der vor 16 Jahren (!) sagte: „Wir brauchen weniger Ausländer, die uns ausnützen, und mehr, die uns nützen.“

Schließlich sei an der Misere der böse Kapitalismus schuld. Die kapitalistische Ordnung sei ihrem Wesen nach „faktisch rassistisch“. Die Asyldebatte sei nur Teil eines „breiteren, sozialdarwinistischen Gesellschaftsprogramms“, die AfD nur eine schärfere Version der großen Koalition. Die Ankündigung, AfD-Funktionäre zu besuchen, darf durchaus ernst genommen werden. Daß die gewaltbereiten Linken ihre Gegner nicht mit Teddybären und Blümchensträußen bewerfen, zeigt die jüngste Vergangenheit: Ende Oktober verwüsteten Unbekannte den Firmensitz des AfD-Landeschefs von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg.

Fest im System etabliert

Mitte Januar drohten Linksextremisten mit der Ermordung des JA-Vorsitzenden im Bezirk Braunschweig, Lars Steinke, nachdem sie sein Wohnhaus blockiert hatten. Ende Jänner dieses Jahres ist ein AfD-Plakataufsteller in Karlsruhe von einem Unbekannten mit einer Pistole beschossen worden. Schließlich wissen auch die EU-Parlamentsabgeordnete Beatrix von Storch und die Thüringer Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal ein Liedchen von Angriffen auf Immobilien zu singen.

Indes ist klar, warum die Muttisöhnchen von der Antifa in der Asyldebatte nur Gewalt beizutragen haben. Laut einer Studie des Verfassungsschutzes setzen mehr als 90 Prozent von ihnen ihre Füße noch bei Vati unter den Tisch. Einen Asylbewerber aufnehmen können sie also höchstens in ihren Zimmern. So wichtig ist ihnen die Sache dann allerdings doch nicht. Auch finanziell können die meist arbeitslosen Genossen nichts beitragen, sofern ihre Aktionen nicht vom Staat gepäppelt werden. Womit auch schon der wichtigste Punkt angesprochen wäre, warum die Antifa echten Widerstand nicht zu leisten vermag: In Wahrheit ist sie nur die Straßenkampfabteilung der Regierenden, die mit dem gewalttätigen „Kampf gegen Rechts“ ihrem Leben einen Sinn gibt.

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