„Que sera sera, what ever will be will be“, sang Doris Day einst, „the furture`s  not ours to see.“ Abgesehen davon, dass dieses Lied ein Welthit wurde, spielgelt er ein Urverlangen der Gesellschaft wider. Wie wäre es doch wunderbar, wenn wir in die Zukunft blicken könnten.

Auch ich tendiere dazu gegen Jahresende in unterschiedlichen Tageszeitungen nach meinem Jahreshoroskop zu schielen. Wie sieht es aus mit Liebe, Geld und Beruf? Oh, ab August die ganz große Liebe, es werden Hochzeitsglocken läuten.

Ausnahme in dieser Hinsicht bin ich mit Gewissheit nicht. Denn genauso alt wie die Sehnsucht nach einer vorhersehbaren Zukunft, ist das Gewerbe, das daraus Kapital schlagen will. Wie immer hat das Internet die Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner enorm erleichtert. Jahres-, Monats- oder Tageshoroskope, alles im Angebot.

Warum reizt uns dieser Blick in die Zukunft? Das Wagnis einer falschen Entscheidung würde wegfallen. Eine Fehlinvestition nie passieren. Alles wäre somit plan- und berechenbar. Nur, wollen wir das wirklich? Ich für meinen Teil kann darauf verzichten.

Jene Menschen, die ihr Lebensglück in die Hand eines Astrologen legen, können das getrost  weiterhin machen. Zum einem kommt damit Geld in den Umlauf und zum anderem ist ein bisschen Magie im Leben schon okay.

6
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

Erkrath

Erkrath bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

Hansjuergen Gaugl

Hansjuergen Gaugl bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

irmi

irmi bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

Darpan

Darpan bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

Silvia Jelincic

Silvia Jelincic bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

fischundfleisch

fischundfleisch bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:17

4 Kommentare

Mehr von Maria Lodjn