Ich werde das alte Jahr schreibend verabschieden, in der Hoffnung, dass mein Ehrgeiz und meine Kreativität so ganz heimlich still und leise mit mir ins neue Jahr rutschen. Ein guter Plan, finde ich zumindest.

Auf meinem Arbeitstisch kleben seit ein paar Tagen kleine Zettel, rot beschriftet. Auf den ersten Blick machen sie wenig Sinn, scheint keine Ordnung dahinter zu sein. Vermutlich braucht es drei oder vier Blicke um zu erkennen, welche Intention dahinter steckt. Es ist der Anfang, der hoffentlich auch ein Ende finden wird. Genau dieses Bild habe ich vor ein paar Tagen auf Instagram gepostet. Hat Anklang gefunden. Und in mir das positive Gefühl zurückgelassen, dass ich ein Ergebnis präsentieren möchte.

Der Versuch ein Buch für Teenager zu schreiben ist der Plan. Lange habe ich nachgedacht, ob ich eben dieses Publikum zum Erreichen imstande bin. Was müsste ich bieten? Welche Erwartungen könnte oder möchte ich erfüllen? Was will ich vermitteln? Und welche Klischees will ich ganz sicher auslassen?

Mich in die Kids hineindenken, sie beobachten und in ihre Rolle schlüpfen wären meine ersten Ansätze. Ein Buch das Mut zum Anderssein machen will. Eine Geschichte die berührt und aufrüttelt. Ganz sicher keine Vampir- oder Zauberer-Geschichten. Die Wunderwelt der Sprache, die mir so viel bedeutet, soll ankommen und zum Experimentieren einladen.

Und dann möchte ich natürlich an aktuellen Themen und Kurzgeschichten dran bleiben und das, ist schon klar, auf FischundFleisch. Allen Kritiken zum Trotz bin ich der Plattform und ihren Machern tief verbunden. Ich werde gelesen, meine Beiträge gefallen oder eben nicht. Schreiben macht erst dann Sinn, wenn andere Menschen daran teilhaben können. Ohne diese Plattform hätte ich nie diese positive Resonanz erfahren.

Wunderbar ist und war, dass ich einige der „Bewohner der Anstalt“ kennenlernen durfte. Ein wichtiger Schritt, weil der Mensch hinter den Texten so wichtig ist. Es ist nie darum gegangen, dass wir alle einer Meinung sind. Keiner von uns hatte oder hat diesen Anspruch. Und dennoch waren die Treffen eine richtige Bereicherung.

Die kleinen Zettel mit der roten Schrift? Die sind der Anfang des Buches. So einfach ist es.

Euch allen einen wunderbaren Rutsch ins Neue Jahr. Laut oder leise, im großen oder kleinen Kreis, schlafend oder munter. Völlig egal. Wir sehen einander 2016 wieder!

Alles Liebe Maria

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Erkrath

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