Fair, Regional und Ökologisch - so soll es sein.

Hier ist sie also, die Fortsetzung vom Blog "Bist du Biovegansexuell?" Gestern bin ich etwas vom Thema abgeschweift. Vieles war natürlich etwas überspitzt formuliert, aber der Vergleich mit den Hippies (Öko-Hippie) passt irgendwie trotzdem.

Egal, vielleicht bin ich schon selbst ein Öko-Hippie geworden. Weil bei der WearFair +mehr 2017 in Linz ist mir besonders aufgefallen wie extrem viele Projekte ich schon namentlich kannte. Mir persönlich wird offensichtlich die Originalität, Saisonalität, Qualität, Regionalität, Ökologie und Nachhaltigkeit bei Produkten ebenso auch immer wichtiger. Ich werde mich aber nicht so wie viele übertrieben reinsteigern und als ein Fanatiker mutieren. Also es gibt noch Hoffnung. ;)

Wir waren nicht einmal richtig bei der Veranstaltung angelangt und schon musste ich bei einem Geschäft Namens FairMarkt zuschlagen. Sie verkaufen Montag bis Freitags regional und fair erzeugte Bioprodukte. Also wenn ihr einmal in Linz seid und auf ein glückliche Jause Lust habt schaut vorbei. Sogar deren Möbel sind aus Upcycling-Möbel von Solidart.

Komisch fand ich im Nachhinein etwas die Aussage des Verkäufers, er sei ja nur eine Aushilfe. Dieses Geschäft gibt es wie ich herausfand nämlich erst seit kurzem. Kinderkrankheiten bei jungen Projekten schön und gut, aber gerade bei dem Wochenende wo meine Zielgruppe wegen einer Veranstaltung reihenweise direkt nach der Eintrittskassa vorbei latscht würde ich alles daran setzen dass nicht nur eine Aushilfe vor Ort ist.

Seis drum, ich habe dort etwas sehr besonderes entdeckt.

MartinMartin MartinMartin

Hehe, da musste ich einfach zuschlagen. Und nicht nur weil der Kaffee den Namen Oachkatzl trägt „He du sog amoi Oachkatzlschworf“, sondern weil auf der Rückseite von der Packung Bad Ischl stand. Bad Ischl ist das Zentrum vom Salzkammergut, einer der schönsten Regionen in ganz Österreich und einer meiner Lieblingsstädte.

Letztes Jahr hat die Stadt den Wettbewerb Entente Florale Europe mit der höchsten jemals vergebenen Punktezahl gewonnen. BadIschlTV hat darüber berichtet. Und dort gibt es eine Kaffeerösterei? Das ist zumindest für mich etwas neues und deshalb habe ich ohne lange zu überlegen zugeschlagen. Jetzt im Nachhinein weiß ich etwas mehr über den gekauften Kaffe und über die Kafferösterei in Bad Ischl.

Der Apotheker Georg Hrovat und seine Frau Barbara gingen unter die Kaffeeröster. Ein Jahrhundertealtes Stallgebäude am Fuße des Pötschenpasses, mit herrlichen Panrorama zum Dachstein, haben sie zu einer Kafferösterei umfunktioniert. Horvat hat mit anderen drei Personen auch das sehr alte und einzigartige Lehár Theater in Bad Ischl gekauft, weil sie es vor Spekulanten schützen wollte. Seht ihr, der Kreislauf schließt sich, so können wir mit unserem Konsum Regionen stärken, weil ein großer Unternehmer von fremden Ländern wäre scheiß egal was mit dem wirklich schönen Theater passieren würde. Ich werde auf alle Fälle wieder einmal beim Kaiserbummel vorbei schauen. Wegen dem Kaiserschmarrn, Mehlspeisen und wegen einem Kaffee. :)

https://www.facebook.com/1382358998736822/photos/a.1382359042070151.1073741826.1382358998736822/1719118108394241/?type=3&theater

Irgendwie schweife ich schon wieder vom Thema ab. Ein Problem?

Apropo Mehlspeisen. Die Butterschaumrollen von der Mauracher Bio-Hofbäckerei , die ich bei der "WearFair +mehr" entdeckt habe, waren sehr lecker zum Salzkammergut-Kaffee.

MartinMartin MartinMartin

Aber eigentlich eine Frechheit bei der jetzigen Butterkrise für Schaumrollen Butter zu verwenden. ;)

Besonders witzig fand ich es dass bei den vielen jungen hippiegen Startup Unternehmen keiner aktiv versucht hat mit uns Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die sitzen wohl mittlerweile alle schon zu viel vor den elektronischen Kastln und kommen selten unter die Leute. Nur ein etwas älterer Mann ist aktiv zu mir gekommen und hat mir etwas über ein Gemeinwohl-Matrix 4.1 erzählt. Hat mir aber offensichtlich einen alten Zettel gegeben, weil es schon eine Version 5.0 gibt – wie die Zeit vergeht.

Das Fahrrad mit dem klingenden Namen MyEsel hat mir auf den ersten Blick sofort gefallen, weil es Made in Austria ist und aus einem Material besteht was in Österreich ausreichend vorhanden ist.

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Ein Freund von mir meinte aber dieses Fahrrad wäre wahrscheinlich sehr steif und quasi unbequem. Für eine bergige Gegend scheinen die Räder auch nicht so super zu sein bzw. wird das eher etwas für die Stadt sein? Für mehr oder weniger 3000 Euros muss da schon vieles passen. Im Frühjahr werde ich mir dieses Fahrrad etwas genauer ansehen mit jemand der sich damit auskennt.

Auf dieser Linzer Veranstaltung sind auch BERLIN-UNDERWEAR die meine Lieblingsshorts herstellen.

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Habe die Short an diesen Tag getragen und die haben wirklich einen unverkennbarer Style. So einen großen Wiedererkennungswert findet man heutzutage selten. Fürs baden sind sie auch geeignet. Das viele Moden gleich aussehen haben sich auch Salzburgerinnen gedacht und Ein schöner Fleck Erde geschaffen (siehe Bild). Eine sehr freche Mode, mir gefällt es, und deshalb werden meine großen Glocken diesen Short bekommen. Letztens als ich das Shirt bestellte waren sie leider ausverkauft.

Neben den Berliner Shorts habe ich etwas Neues entdeckt. BerlinBelt, Gürteln mit coolen Motiven. Da könnte man ein Babyfoto raufmachen lassen. ;)

Von pureandgreen habe ich mir auch schon einmal Trinkflaschen besorgt und es gab keine Probleme.

So, sollte einmal schlafen gehen. Gute Nacht eurer Martin.

Eine kurze Abschlussfrage: Wie fair, ökologisch und nachhaltig ist dein Konsumverhalten?

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